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Japan: Whale Watching wird immer beliebter

Whale Watching (C) Oliver Dirr
Whale Watching (C) Oliver Dirr

Eine neue Studie der Organisation IFAW zeigt, dass die Angebote für Whale Watching in Japan in den letzten Jahren zugenommen haben. Statt Walfleisch zu essen, beobachtet die japanische Bevölkerung die Tiere lieber in der Natur. Seit den 1980er Jahren gibt es in Japan bereits Angebote für Walbeobachtung, doch inzwischen gibt es einen regelrechten Boom.

Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern beobachten in Japan eher Einheimische als Tourist*innen die Meeressäuger. Für viele Menschen an der Küste haben sich durch Angebote für Walbeobachtungstouren auch neue Einnahmequellen ergeben. Im Jahr 2015 wurden damit acht Millionen US-Dollar Einnahmen generiert. IFAW geht davon aus, dass die Einnahmen pro Jahr um etwa 20 Prozent steigen.

Nach dem Rückzug Japans aus der Internationalen Walfangkommission (IWC) sind dies erfreuliche Nachrichten. Die Nachfrage nach Walfleisch sinkt in der Bevölkerung seit Jahren und die Regierung muss mit Förderprogrammen den Verkauf des Walfleisches subventionieren.

Ein Zusammenhang zwischen Walbeobachtungstourismus und sinkender Nachfrage nach Walfleisch konnte bisher jedoch nicht erkannt werden. Beide Trends sind wahrscheinlich unabhängig voneinander zu betrachten. Für viele Japaner*innen passt der Konsum von Walfleisch nicht zu einer modernen Lebensweise, so WDC-Experte und Walforscher Erich Hoyt. WDC hofft dennoch, dass verantwortungsvolles Whale Watching einen positiven Einfluss auf die Schutzbemühungen für Meeressäuger in japanischen Gewässern haben wird.

Michaela Harfst

Über Michaela Harfst

Leiterin Kommunikation - Bei WDC ist Michaela Harfst für den Kontakt mit Journalist*innen zuständig. Sie betreut außerdem die Website und Social Media Kanäle von WDC.

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