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Screenshot aus der Filmaufnahme, die zwei der Delfine bei der Aussetzung zeigen. (C) Ivanna Kudina / Facebook

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Screenshot aus der Filmaufnahme, die zwei der Delfine bei der Aussetzung zeigen. (C) Ivanna Kudina...

Seltener Nordatlantischer Glattwal gestorben

Am vergangenen Wochenende hat eine Familie an der Ostküste der USA während einer Bootsfahrt einen toten Nordatlantischen Glattwal entdeckt. Es handelt sich damit um den 19. bekannten Todesfall dieser Walart innerhalb der letzten 16 Monate. Aufgrund der Verwesung des Kadavers konnte keine offensichtliche Todesursache festgestellt werden. In der Hoffnung, den toten Wal als ein bereits bekanntes Individuum identifizieren zu können, haben Wissenschaftler dennoch genetische Proben entnommen.

Die Nordatlantischen Glattwale sind seit 2010 einer existenziellen Bedrohung ausgesetzt. Mittlerweile leben nur noch 450 Individuen, wobei lediglich ca. hundert davon zeugungsfähige Weibchen sind.  Leider konnte nicht beobachtet werden, dass die Nordatlantischen Glattwale in den letzten zurück liegenden Monaten, in denen sie für gewöhnlich Ihre Jungen zu Welt bringen, nur ein einziges Kalb geboren haben.

Obwohl die Bemühungen um den Schutz der Nordatlantischen Glattwale in kanadischen Gewässern zugenommen haben, plant die US-Regierung ihre Schutzmaßnahmen zurückzuschrauben und gefährdet die stark bedrohte Art damit massiv. Neben Änderungsvorschlagen für unterschiedliche Artenschutzabkommen wird innerhalb der US-Regierung auch darüber diskutiert seismische Erdölexplorationen im Lebensraum der Nordatlantischen Glattwale zu genehmigen.

Die Forschung zeigt, dass das Überleben von Nordatlantischen Glattwalen untrennbar mit dem unseren verbunden ist.  Als Ökosystemingenieure steigern Nordatlantische Glattwale die Primärproduktivität im Ozean, fördern die Sauerstoffproduktion, verbessern die Fischbestände und verringern die Auswirkungen des Klimawandels.

„Das Aussterben der Nordatlantischen Glattwalen ist vermeidbar“, sagt Regina Asmutis-Silvia, Geschäftsführerin von WDC-Nordamerika.  „Sie sind aufgrund menschlicher Ursachen vom Aussterben bedroht und können daher auch mithilfe menschlicher Lösungen überleben. Sowohl die Zukunft der Nordatlantischen Glattwale als auch unsere Zukunft hängt davon ab.“

 

Über Ruth Schloegl

Leiterin Bildung - Als Bildungsreferentin kämpft Ruth Schlögl gemeinsam mit den jüngsten Umweltschützer*innen für den Schutz von Walen und Delfinen.