Walgefängnis wird geschlossen – Orcas und Belugas bald in Freiheit

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Wale beobachten statt jagen!

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Japans Schiffe kehren zum letzten Mal vom „wissenschaftlichen Walfang“ zurück

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Überfischung der Meere: was die Fischerei anrichtet

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Mexiko-City verbietet Delfinarien

In Mexiko-City tritt in diesen Tagen ein neues Gesetz in Kraft, das Delfinarien in der Stadt verbietet. Die Entscheidung fiel bereits im letzten Sommer. Das Delfinarium ‚Dolphin Discovery Mundo Marino Six Flag‘ muss nun die Delfine innerhalb von sechs Monaten umsiedeln. Tun sie dies nicht, müssen sie mit hohen Geldstrafen rechnen.

Die Behörden müssen genehmigen, in welche Delfinarien die Tiere umgesiedelt werden. In Mexiko werden Delfine weiterhin in Delfinarien gefangen gehalten – sie müssen dort in Shows Kunststücke zeigen, häufig wird Touristen auch die Möglichkeit zum Schwimmen mit Delfinen geboten. Teilweise müssen die Delfine ihr Dasein auch in extrem kleinen Becken fristen, zum Beispiel in Hotelanlagen.

Auch die zahlreichen Delfinarien im Rest von Mexiko, in den USA und die beiden deutschen Zoos in Duisburg und Nürnberg sollten sich an der Entscheidung von Mexiko-City ein Beispiel nehmen und die grausame und unzeitgemäße Gefangenschaftshaltung beenden. Auch das National Aquarium in Baltimore und das Vancouver Aquarium haben sich in bereits dagegen entschieden und wollen ihre Delfine in Meeresrefugien unterbringen, wo ihnen mehr Platz zur Verfügung steht und sie natürliche Verhaltensweisen ausleben oder neu erlernen können. Auch WDC unterstützt den Bau von Refugien.

 

Michaela Harfst

Über Michaela Harfst

Leiterin Kommunikation - Bei WDC ist Michaela Harfst für den Kontakt mit Journalist*innen zuständig. Sie betreut außerdem die Website und Social Media Kanäle von WDC.