Walgefängnis wird geschlossen – Orcas und Belugas bald in Freiheit

Walgefängnis wird geschlossen – Orcas und Belugas bald in Freiheit

Belugas im Walgefängnis in Russland (C) Free Russian Whales Der Kreml hat beschlossen, dass die...
Wale beobachten statt jagen!

Wale beobachten statt jagen!

Buckelwal-Mutter mit Baby (C) Scott Portelli WDC versucht immer, positive Alternativen zu bewerben. Wir sagen...
Japans Schiffe kehren zum letzten Mal vom „wissenschaftlichen Walfang“ zurück

Japans Schiffe kehren zum letzten Mal vom „wissenschaftlichen Walfang“ zurück

(C) Mark Votier Die Flotte von fünf Schiffen unter der Führung des 8.145 Tonnen schweren...
Überfischung der Meere: was die Fischerei anrichtet

Überfischung der Meere: was die Fischerei anrichtet

(C) Greenpeace Überfischung bedeutet, dass aus einer bestimmten Fischpopulation mehr Fische entnommen werden als nachwachsen....

Kanada will Gefangenschaftshaltung von Walen und Delfinen verbieten

Die kanadische Regierung überarbeitet derzeit die Gesetzgebung zur Fischerei. Im Zuge dessen will sie Lebendfänge von Walen, Delfinen und Schweinswalen verbieten. Das neue Gesetz wird außerdem den Import von Meeressäugern sowie deren Sperma, Embryos oder Gewebe untersagen.

Bereits seit 1992 gab es in Kanada keine Lebendfänge von Walen und Delfinen für die Gefangenschaftshaltung mehr. In den letzten Jahren wurden jedoch wildgefangene Belugas und Große Tümmler importiert, um in Delfinarien zur Schau gestellt zu werden.

Die kanadische Regierung reagiert damit auf einen weltweiten Trend nach der Dokumentation „Blackfish“ im Jahr 2013, nach der immer mehr Delfinarien schließen und entsprechende Gesetze erlassen werden.

Der Fischereiminister Dominic LeBlanc sagt dazu: „Die öffentliche Akzeptanz zur Haltung dieser majestätischen Wesen in Gefangenschaft hat sich verändert. Die Gesetzgebung sollte das widerspiegeln. Wir sind der Ansicht, dass die Kanadier diese Wendung unterstützen!“.

Derzeit gibt es nur noch zwei Delfinarien in Kanada, das Marineland und das Vancouver Aquarium. Letzteres hat kürzlich bekannt gegeben, keine Wale und Delfine mehr öffentlich zur Schau stellen zu wollen, nachdem die Proteste ihrem Geschäft geschadet hatten. Das Vancouver Aquarium will darüber hinaus keine verletzten oder geretteten Wale und Delfine mehr aufnehmen, wobei die neue Gesetzgebung Ausnahmen für die Regeneration verletzter Individuen jedoch erlauben würde.

Unterstützen Sie unsere Patenorcas in Kanada!

Michaela Harfst

Über Michaela Harfst

Leiterin Kommunikation - Bei WDC ist Michaela Harfst für den Kontakt mit Journalist*innen zuständig. Sie betreut außerdem die Website und Social Media Kanäle von WDC.