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Wissenschaft trifft Magie: Erste WDC-Erlebnisreise nach La Gomera

Diesen Blogbeitrag haben WDC-Meeresbiologe Fabian Ritter und Ulla Christina Ludewig, unsere Referentin für verantwortungsvolles Whale...

Mit Liebe zum Detail: Patenschafts-Pakete für unsere Unterstützer:innen

Dieser Blog wurde von Petra Mareis, Leiterin Kommunikation Spenden und Patenschaften, verfasst.   Seit 12...

Die „Schule des Wal-Essens“: Japans Strategie, den Appetit auf Walfleisch zu steigern

Trotz der Rückkehr zum kommerziellen Walfang hat sich in Japan an der geringen Nachfrage von...
© CSIP-ZSL

Wie helfen uns tote Wale?

Wale, die nach ihrem Tod an Land gespült werden, sind eine lebenswichtige Nahrungsquelle für viele...

Ein Orca lernt „sprechen“ – Fortschritt oder Rückschritt?

Beim Thema Wale und Delfine stolpert man gerade über Schlagzeilen wie „Orcas können sprechen lernen“ oder „Schwertwal lernt sprechen“. Was steckt dahinter? Orca-Dame Wikie hat gelernt, menschliche Laute zu imitieren. Aufnahmen sollen zeigen, wie Wikie „hello“, „one, two, three“ oder auch „Amy“, den Namen ihrer Trainerin, wiedergibt. Man braucht viel Fantasie, um das aus den Aufnahmen heraus zu hören. Die Aufnahmen sind Teil einer Studie von Forschern aus Chile und Spanien, die nun in einem wissenschaftlichen Magazin veröffentlicht wurde.

In freier Wildbahn kommunizieren Schwertwale nicht über der Wasseroberfläche. Auch andere Delfinarten nicht, obwohl uns das bei der Fernsehserie Flipper lange Zeit suggeriert wurde, wenn der beliebte TV-Delfin an den Bootssteg kam und durch Schnattern mit dem dort wartenden Jungen kommunizierte. Orca-Dame Wikie wird seit ihrer Geburt 2001 im Marineland in Antibes in Südfrankreich in Gefangenschaft gehalten. Zusammen mit drei anderen Schwertwalen wird sie dort in Shows für zahlendes Publikum eingesetzt.

Die Studie deutet zwar darauf hin, wie intelligent Schwertwale sind, jedoch trägt sie nicht zum Schutz freilebender Orcas bei oder dazu, dass Menschen ihre Kommunikation oder die komplexen Sozialstrukturen besser verstehen können. Dies geschieht weiterhin nur durch verantwortungsbewusste und nicht-invasive Forschung mit Schwertwalen in freier Wildbahn. Ein Vorzeigeprojekt hier ist das OrcaLab auf Hanson Island in British Columbia, Kanada, wo die WDC-Paten-Orcas leben.Hier wird seit Jahrzehnten die Kommunikation der Northern Residents, einer ortsansässigen Schwertwal-Population, studiert. Mit Hilfe von einem Netzwerk an Unterwasser-Mikrophonen können die Forscher arbeiten, ohne die Schwertwale zu stören oder Einfluss auf ihre Kommunikation zu nehmen. So wurde bereits herausgefunden, dass einzelne Familiengruppen innerhalb der Population eigene Dialekte haben und sich die Kommunikation der residenten Orcas komplett von der anderer Ökotypen wie Transients oder Offshore-Schwertwalen unterscheidet. 


Über Ulla Ludewig

Projektreferentin - Ulla Christina Ludewig setzt sich im deutschen und internationalen WDC-Team für die Schließung von Delfinarien und verantwortungsbewusste Wal- und Delfinbeobachtung ein.