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(C) Flagler County Sheriff's Office

Toter Orca vor Florida angestrandet

(C) Flagler County Sheriff's Office Am 11. Januar wurde ein etwa sechs Meter großes Orca-Weibchen...
Abgepacktes Walfleisch in einem japanischen Supermarkt. (C) Whale and Dolphin Conservation

Japan verkauft Walfleisch über Snackautomaten

Abgepacktes Walfleisch in einem japanischen Supermarkt. (C) Whale and Dolphin Conservation Mit dem automatisierten Verkauf...
Dieser Buckelwal hat sich vor Schottland in eine Fischerleine verwickelt und ist gestorben. (C) East Lothain Ranger Service

Forscher:innen finden Lösung zur Vermeidung von Verwicklungen von Walen in Fischernetzen

Dieser Buckelwal hat sich vor Schottland in eine Fischerleine verwickelt und ist gestorben. (C) East...

EU und 12 weitere Staaten verurteilen Japans Walfang

Die Europäische Union spricht sich gemeinsam mit 12 weiteren Ländern in einer formellen Stellungnahme erneut gegen Japans Walfangprogramm in der Antarktis aus. Japans Argument, die Wale zu wissenschaftlichen Zwecken zu fangen, weisen die Staaten entschieden zurück.

Das Schreiben wurde neben den EU-Mitgliedsstaaten von Argentinien, Australien, Brasilien, Chile, Costa Rica, der Dominikanischen Republik, Ecuador, Mexiko, Neuseeland, Panama, Peru und Uruguay unterzeichnet. Die Länder betonten, dass sie Japans “wissenschaftlichen Walfang” im Südpolarmeer verurteilen – insbesondere im antarktischen Walschutzgebiet, das von der Internationalen Walfangkommission (IWC) geschaffen wurde.

Die japanische Walfangflotte hatte den Hafen in Richtung Antarktis im November verlassen, um dort bis zu 333 antarktische Zwergwale zu töten. Bis März sollen die grausamen Jagden zu „Forschungszwecken“ andauern. Die Walfänger verwenden den Begriff des „wissenschaftlichen“ Walfangs jedoch nur, um das Verbot des kommerziellen Walfangs durch die IWC zu umgehen. Das Walfleisch wird anschließend in Japan verkauft.

Das wissenschaftliche Komitee der IWC stellt den Wert der Walfänge für die Wissenschaft in Frage. Die Jagden wurden außerdem von der Weltnaturschutzorganisation IUCN stark kritisiert. In der letzten Saison 2015/2016 töteten japanische Walfänger 333 Zwergwale, wobei mehr als 90% der erwachsenen Weibchen schwanger waren.

“Wir begrüßen diese internationale Stellungnahme natürlich sehr. Trotzdem fordern wir zusätzlichen wirtschaftlichen Druck, da Japan Statements wie diesem in der Vergangenheit leider wenig Beachtung geschenkt hat“, so WDC-Programmleiterin Astrid Fuchs.

Mehr als 270.000 Menschen unterzeichneten die WDC-Petition gegen ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan, solange der Walfang andauert. Die EU könnte die Verhandlungen nutzen, um wirtschaftlichen Druck auf die Walfänger ausüben. Im Dezember durfte WDC hierzu vor dem EU-Petitionsausschuss sprechen.