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Ein harpunierter Finnwal wird abgeschleppt. (C) WDC

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Ein geschlachteter Finnwal wird an Land zerlegt. (C) WDC Vor Island wurden heute erstmals seit...
Ein getöteter Finnwal wird an der isländischen Küste zerlegt. (C) WDC

Walfang schadet Islands Image

Ein getöteter Finnwal wird an der isländischen Küste zerlegt. (C) WDC 2023 läuft die derzeitige...
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© Mark Voltier

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150 Brydewale und 25 Seiwale stehen auf der Abschussliste der diesjährigen Walfangsaison, in den weiter...

Japanische Walfangflotte will noch mehr Wale töten

Medienberichten zufolge ist die japanische Walfangflotte am 9. November Richtung Antarktis ausgelaufen. Die Flotte verließ den Fischereihafen Shimonoseki, um bis zum kommenden März 333 Zwergwale zu „wissenschaftlichen“ Zwecken abzuschlachten.

Die Flotte besteht aus der Yushin Maru und der Yushin Maru Nr. 3. Die Schiffe treffen auf See das Fabrikschiff Nisshin Maru und die Yushin Maru Nr. 2, die beide aus anderen Häfen auslaufen.

In der Walfangsaison in der Antarktis 2015/16 töteten die Walfänger 333 Zwergwale, wovon über 90% der weiblichen Wale schwanger waren. Der wissenschaftliche Wert der grausamen Tötungen wurde von den Experten der Internationalen Walfangkommission (IWC) infrage gestellt; auch die Weltnaturschutzorganisation IUCN (kritisiert den Walfang scharf.

Der größte Teil des Walfleisches aus dem „wissenschaftlichen“ Walfang endet in Wirklichkeit in Japans Supermärkten. Der Walfang soll mit der Ausrede fortgeführt werden, er sei für Japans nationale Identität wichtig. Der kommerzielle  Walfang hat in Japan jedoch erst nach dem Zweiten Weltkrieg Fuß gefasst, als tierische Proteine rar waren. Das Interesse der Bevölkerung an Walprodukten nimmt jedoch rapide ab.

Im März 2014 hatte der Internationale Gerichtshof das damalige antarktische Walfangprogramm Japans für illegal erklärt, da es nicht den Vorschriften der IWC entsprach.

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