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Rekord: 788 Südkaper vor Patagoniens Küste

Dieses Jahr konnten an der Küste von El Doradillo im argentinischen Teil Patagoniens besonders viele Südkaper mit Nachwuchs gesichtet werden: 788 wurden in der Region gezählt, dies ist die höchste Zahl seit 1971 und somit ein Rekord. Erfreulich ist auch, dass in dieser Saison 300 Babys geboren wurden. Um diese aufzuziehen, migrieren die Meeresriesen aus den kalten Gewässern der Antarktis in die wärmeren Regionen Patagoniens.

Die Südlichen Glattwale wurden durch den kommerziellen Walfang stark dezimiert. Seit den eingeführten Schutzmaßnahmen im Jahr 1936 konnten sich die Bestände in Argentinien jedoch langsam erholen.

Die Südkaper halten sich gerne in Küstennähe auf, was nicht nur für Touristen ein Vorteil ist: Das WDC-Team in Argentinien fotografiert die Wale seit 2000 regelmäßig im Golf San Jorge und erstellt einen Katalog zur Identifikation der Populationen in Patagonien. So konnte 2008 ein Albino-Glattwal identifiziert werden, mit dem das Team später nachwies, dass die Wale innerhalb eines Jahres mindestens 500 Kilometer zurücklegen. Das Wissen über die Migrationsrouten der Meeressäuger ist wichtig, denn damit können Schutzmaßnahmen angepasst werden (zum Beispiel im Schiffsverkehr).

„Es ist wunderbar zu sehen, dass sich die Glattwalpopulation im Südwestatlantik langsam von den Auswirkungen des Walfangs erholt. Somit können heute mehr Menschen die Wale entlang der argentinischen Küste sehen“, so Carolina Cassani, Geschäftsführerin des WDC Büros in Lateinamerika. „In diesem Zusammenhang überprüfen und erarbeiten wir zusammen mit der gemeinnützigen Organisation Fundación Cethus in Argentinien die Realisierung eines Projektes. Dabei geht es um Walbeobachtung von Land aus im Badeort Miramar, 500 Kilometer südöstlich von Buenos Aires Stadt. In dieser Region Südliche Glattwale zu sehen wäre vor 20 Jahren undenkbar gewesen. Es liegt aber nach wie vor in unserer Verantwortung, sie zu schützen“, erklärt Cassani weiter.

WDC führt seine Beobachtungen und Schutzprojekte in Argentinien fort, denn obwohl sich die Bestände erholen, sind die Wale zahlreichen Gefahren ausgesetzt.