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Blue whale (balaenoptera musculus) A blue whale surfacing whilst travelling at high speed.

Und es macht doch einen Unterschied

Am 19. Januar erhielt ich eine E-Mail mit dem Betreff "Neuigkeiten zu AmazonSmile". Mit Erstaunen...
(C) Sansert Sangsakawrat

Blauwale und die Bedrohung durch Mikroplastik – wie wir dieses Problem lösen können

Unsere Liebe zum Kunststoff begann in den 1950er Jahren. Damals revolutionierte er die gesamte Industrie....
Verletzungen am Rückgrat von Walen, die bei der Kollision mit einem Schiff entstehen, sind besonders gefährlich. (C) WDC North America

Das alarmierende Schicksal von Buckelwal „Moon“

Verletzungen am Rückgrat von Walen, die bei der Kollision mit einem Schiff entstehen, sind besonders...
(C) ORES / Ursula Tscherter

Die Macht des Schweinswal-Kots

Wir finden immer mehr Belege dafür, wie wichtig Wale für ein gesundes marines Ökosystem sind....

Föhr – eine Insel gegen den Plastikmüll

Die Bewohner der Insel Föhr haben in den letzten Jahren beobachtet, dass Meer und Strände immer mehr mit Plastikmüll verschmutzt sind – leider ein weltweites Phänomen und kein Einzelfall. Doch die Gemeinden haben daraufhin beschlossen zu handeln, um ihre Heimat und den Lebensraum vieler Lebewesen (darunter auch der Schweinswal) zu schützen: Föhr soll die erste „plastikfreie“ Insel in Deutschland werden!

Die Umsetzung dieser Idee in die Praxis ist schwieriger als gedacht. Plastikverpackungen für Getränke und Kosmetik, Plastikdosen und Plastiktüten sind so alltäglich geworden, dass man Einkäufe bewusst planen muss, um möglichst wenig Plastikprodukte dabei zu verwenden oder zu kaufen. Im Rahmen des Projekts „Plastikfrei wird Trend“ arbeiten nun viele Gemeindemitglieder daran, den Plastikmüll auf Föhr zu reduzieren: Geschäfte bieten Alternativen zu Plastikverpackungen an, für Touristen stehen bereits über 50 „plastikbewusste Unterkünfte“ zur Verfügung, es gibt Aufklärungskampagnen an Schulen und auch Beach Clean-ups werden regelmäßig veranstaltet, wie sie mittlerweile auch an anderen deutschen Stränden stattfinden.

Besonders bedeutend ist bei diesem Projekt die enge Kooperation zwischen Einzelhandel und Tourismus mit Behörden und Naturschützern. Nur wenn Geschäfte bereit sind, auf einige Produkte mit Plastik zu verzichten oder Alternativen anzubieten, kann „Plastikfrei wird Trend“ auch erfolgreich sein. Sowohl Einwohner als auch Touristen spielen hier eine große Rolle. Föhr erlebt sein Image als plastikbewusste Insel als positiv für den Tourismus und die gestiegene Nachfrage nach plastikarmen Produkten hat zu einer Veränderung des Warenangebots geführt.

Natürlich gibt es auch auf Föhr weiterhin Produkte aus Kunststoffen, denn ein Leben ohne Plastik ist heutzutage sehr schwer – ein bewusst plastikarmes Leben zu führen ist aber möglich! Die Gemeinden auf Föhr machen es vor und jeder kann einen kleinen Beitrag dazu leisten.

Auch WDC setzt sich mit der Kampagne „Weniger Plastik ist Meer“ gegen Plastikmüll im Meer ein und wurde dafür sogar ausgezeichnet!