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Stecken Orcas hinter dem Rückgang der Weißen Haie?

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Blauwal-Sichtungen nehmen vor Südgeorgien zu

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Neues Abkommen zum Abriss der Dämme im Klamath River

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Das Ende von Delfinarien in den USA – wie unser Kampf weitergeht

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Vom Walfang zur Walbeobachtung

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Offener Brief an Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner

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Interview mit Pottwal-Forscher Hal Whitehead

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WDC – nichts ist unmöglich

WDC-Praktikantin Mira Gengler erzählt in diesem Gastbeitrag von ihrem Praktikum in unserem Münchner Büro.

Seit ich in der Schule das erste Mal von Klimawandel, Artensterben, Umweltverschmutzung & Co. gehört habe, hatte ich den Wunsch mich später einmal für den Umweltschutz einzusetzen. Somit hatte ich auch schon immer großes Interesse an der Arbeit von Umwelt- und Tierschutzorganisationen und wollte mir ein Bild darüber machen, wie man in einer solchen Organisation arbeitet, was mich dann schließlich nach München in ein Büro in der Implerstraße gebracht hat.

„In München gibt es doch aber gar keine Wale oder Delfine, wie kann man denn von dort aus Walen und Delfinen helfen?!“ war eine der häufigsten Reaktionen, die ich bekam, als ich meinen Freuden von dem Praktikum erzählt habe. Auch mir kam dieser Gedanke aber wie ich in meinem Praktikum schnell verstanden habe, ist die Arbeit in einer NGO wie WDC viel mehr als das Bild, dass man von Walschützern hat, die sich in einem Schlauchboot zwischen Wale und Walfänger stellen. In meiner Zeit bei WDC habe ich gelernt wie wichtig für eine Umweltschutzorganisation neben der Arbeit der Forscher vor Ort die Aufklärungs- und Bildungsarbeit ist, genauso wie die Spendergewinnung und die Betreuung der gewonnenen Unterstützer. Zweifelslos wird man bei der Arbeit im Münchner WDC Büro keine lebenden Wale oder Delfine sehen, aber man arbeitet an der wichtigen Schnittstelle zwischen Experten und der Öffentlichkeit. Durch den entsprechenden Wissenstransfer trägt man aber dazu bei, einen Wandel in den Köpfen der Menschen zu ermöglichen.

Somit habe ich in meinem Praktikum neben der Aktenauswertung des Nürnberger Tiergartens auch bei der Betreuung des WDC Shops und der Paten mitgeholfen. Das bedeutet, dass alles von der Arbeit mit Excel-Tabellen und Datenbanken, dem Erstellen von statistischen Auswertungen bis zum Packen und Verschicken von Bestellungen und Patenschaftspaketen dabei war. Ich hatte aber auch die Möglichkeit, Einblicke in andere Bereiche der Arbeit von WDC zu erhalten, zum einen durch Aufgaben im Bereich Spendergewinnung und verschiedene Recherchen für die WDC Experten und zum anderen durch das WDC-Deutschland Treffen Anfang Dezember. Da WDC auch Mitarbeiter außerhalb Münchens hat, war es eine spannende Erfahrung alle kennenzulernen und sowohl Kampangenplanung als auch verschiedene fachliche Vorträge mitzubekommen.

Mein Praktikum war eine tolle Zeit, in der ich einiges gelernt habe und viel Freude daran hatte, mich dafür einzusetzen, die Welt etwas besser zu machen. Was mich aber am meisten beeindruckt hat, ist das Engagement und die Begeisterung die bei WDC vorherrschen. Außerdem hat mir die Arbeit dort gezeigt, dass auch wenn Ziele noch so schwer zu erreichen scheinen, man alles stemmen kann, wenn genug Leute mit denselben Idealen motiviert zusammenarbeite. Daher – nichts ist unmöglich.

Danke für die Zeit bei euch und weiterhin alles Gute!

Michaela Harfst

Über Michaela Harfst

Leiterin Kommunikation - Bei WDC ist Michaela Harfst für den Kontakt mit Journalist*innen zuständig. Sie betreut außerdem die Website und Social Media Kanäle von WDC.