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Delfinarium in Frankreich bald vor Gericht?

Aicko, ein junger männlicher Delfin, verstarb kürzlich in einem Delfinarium im Nordwesten Frankreichs. Er war erst sechs Jahre alt, wurde jedoch häufig in einem Einzelbecken untergebracht. Tierrechtsgruppen bereiten sich derzeit darauf vor, das Delfinarium wegen Tiermissbrauch zu verklagen.

Zwar gab der Delfinarien-Betreiber an, dass Aicko an einer Krankheit starb, doch Berichten zufolge litt er an Stress, nachdem er im Januar 2015 von seiner Mutter getrennt und vom Parc Astérix in das Delfinarium Planète Sauvage gebracht wurde.

In einem Bericht gab Gefangenschaftsexpertin Naomi Rose an, dass sie nie zuvor einen so abgemagerten Delfin in Gefangenschaft gesehen hätte. Sein Körper war komplett bedeckt mit Zahnabdrücken, die viel tiefer in seine Haut reichten als bei den anderen Delfinen des Parks. Weiteren Berichte zufolge wurde Aicko zum Außenseiter bei den erwachsenen Delfinen, die es auf ihn abgesehen hatten.  

Seit das Delfinarium im Jahr 2009 geöffnet hat, starben bereits vier Delfine dort. 2011 starb Delfin Thea im Alter von 19, dann der achtjährige Minimo sowie ein weiterer junger Delfin im August 2015.

David Pfender, Kampagnenleiter Gefangenschaft beenden bei WDC: „Leider ist die Geschichte von Aicko kein Einzelfall. Selten werden die Ursachen für Todesfälle in Delfinarien aufgeklärt. Delfine werden in menschengemachte Gruppen gesteckt, um dort als Showattraktion zu dienen. Dass Delfine hochintelligente Lebewesen sind, die in freier Wildbahn ein komplexes Sozialleben zeigen, wird weiterhin von der Delfinarienindustrie ignoriert. Die Folgen sind Todesfälle in allen Delfinarien weltweit!“