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Mit Liebe zum Detail: Patenschafts-Pakete für unsere Unterstützer:innen

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Die „Schule des Wal-Essens“: Japans Strategie, den Appetit auf Walfleisch zu steigern

Trotz der Rückkehr zum kommerziellen Walfang hat sich in Japan an der geringen Nachfrage von...
© CSIP-ZSL

Wie helfen uns tote Wale?

Wale, die nach ihrem Tod an Land gespült werden, sind eine lebenswichtige Nahrungsquelle für viele...

WDC zu Gast in der Uni München

Gastbeitrag des ehemaligen WDC-Praktikanten Maximilian Gabriel.


Unter dem Titel „Aspekte aus Naturschutz und Umweltforschung“ lockt eine Ringvorlesung an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität jedes Jahr nicht nur viele Studierende sondern auch Umweltinteressierte jeden Alters und von außerhalb in den Hörsaal am Biologie-Campus. Im Laufe des Wintersemesters halten Experten spannende Vorträge über die unterschiedlichsten Themen aus dem Natur-, Arten- und Umweltschutz – vom Klimawandel in Land- und Forstwirtschaft über die Bedeutung von Wildbienen bis hin zu den ökologischen Auswirkungen des Palmöl-Booms. In diesem Jahr war auch WDC mit einem Vortrag in der Ringvorlesung vertreten. David Pfender, Kampagnenleiter für den Bereich Gefangenschaftshaltung bei WDC, referierte über Delfinarien und das kritische Thema ihrer Rolle als Bildungs- und Forschungseinrichtung.

Neben Fakten über Wale und Delfine enthielt der Vortrag Wissenswertes zu Delfinarien und den damit verbundenen WDC-Kampagnen. Im Mittelpunkt stand das zentrale Argument der Delfinarienbetreiber und -befürworter, dass die Einrichtungen einen unersetzbaren Beitrag zur Bildung und Forschung leisten. David Pfender erläuterte die rechtlichen Rahmenbedingungen und zeigte mit anschaulichen Zahlen, die WDC unter anderem im Rahmen ihrer Klage gegen den Tiergarten Nürnberg sammeln konnte, dass in der Realität die Auflagen zu Bildungs- und Forschungsaktivitäten oft kaum erfüllt werden. In einer angeregten Diskussion stellten die Zuhörer im Anschluss tiefergehende und auch kritische Fragen zum Thema.

Besonderes Interesse bestand dabei an den alternativen Konzepten zur Rückführung der Tiere in die Wildnis in sogenannten Refugien. An diesen geschützten Rückzugsorten können sich aus der Gefangenschaft befreite Wale und Delfine in einem natürlichen Umfeld bewegen. Die Errichtung und nachhaltige Wirkung eines Refugiums ist jedoch mit Herausforderungen verbunden. Meist müssen die Tiere im Vorfeld Verhaltensweisen wie das Jagen oder Säugen mit aufwendigen Mitteln neu erlernen, um eigenständig leben zu können. Derzeit befinden sich erste Refugien im Mittelmeerraum in Planung. Fragen drehten sich aber auch um andere Themen wie beispielweise die Meeresverschmutzung, die von WDC mit der Kampagne „Weniger Plastik ist Meer“ thematisiert wird.