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US-Regierung lehnt strengere Schutzmaßnahmen für bedrohte Glattwale ab

Die US-Regierung unter Biden hat einen Dringlichkeitsantrag zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Nordatlantischen Glattwale...
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Eltern wählen Walfleisch in die Top 10 der beliebtesten Schulessen in Japan

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Kiel: 8 tote Schweinswale gefunden

Die Schweinswal-Population in der Ostsee scheint zu schrunpfen, die Population in der zentralen Ostsee umfasst Schätzungen zufolge sogar nur noch etwa 500 Individuen – doch allein in der letzten Woche wurden wieder acht Tiere an den Küsten rund um die Kieler Bucht angeschwemmt. Die Experten, die nach der Todesursache suchen, haben weitere Untersuchungen eingeleitet. Eine Influenza-Epidemie, wie sie beispielsweise derzeit den heimischen Kegelrobben zu schaffen macht, wird von Prof. Ursula Siebert von der Tierärztlichen Hochschule Hannover als Ursache ausgeschlossen. Eine Vielzahl von Gründen kommt in Frage, denn Schweinswale sind zahlreichen Gefahren ausgesetzt.

Umweltverschmutzung, Beifang und der immer stärker werdende Lärm im Meer setzen den Schweinswalen sehr zu. Immer wieder verenden Meeressäuger, wenn sie sich in den Fischernetzen verfangen und dann ertrinken. Jährlich werden bis zu 150 Tiere angespült, die als Beifang in die Netze gingen und somit einen unnötigen Tod starben. Schwer zu schaffen macht den Schweinswalen außerdem der Bau von Offshore-Windparks, bei dem durch das Rammverfahren extremer Lärm entsteht, der die Schweinswale vertreibt oder sogar ihr Gehör schädigen kann. Dies ist fatal für die Tiere, da sie sich mittels Echoortung orientieren.

„Eine solche Häufung von Todesfällen ist ungewöhnlich und besorgniserregend“, sagt Fabian Ritter, Meeresschutzexperte bei WDC. „Schweinswale stehen unter strengem Schutz in Deutschland und Europa, dennoch wird viel zu wenig getan, sie effektiv vor menschengemachten Bedrohungen zu bewahren. Wir hoffen sehr, dass zumindest die Todesursache dieser Tiere herausgefunden wird.“

Mit dem Projekt „Walheimat“ setzt sich WDC seit Jahren für effektiven Schutz dieser faszinierenden Tiere ein, unter anderem indem wir Schutzgebiete fordern, die ihrem Namen auch gerecht werden.