Zum Inhalt springen
Alle News
  • Alle News
  • Beifang
  • Delfinarien
  • Grüner Wal
  • Meeresschutz
  • Plastik
  • Walbeboachtung
  • Walbeobachtung
  • Walfang

Hotel-Delfinarium in Las Vegas wird geschlossen

Hard Rock International entscheidet nach Übernahme des Hotels "The Mirage", das Delfinarium der Anlage zu...

Walfleisch für Rekordpreis in Japan versteigert

Japanische Medien berichteten, dass bei einer Auktion in Shimonoseki am 14. November ein Kilogramm Seiwal-Fleisch...
Peter-Flood-mom-and-calf-1536x1007

Dringlichkeitsantrag soll Walmütter und ihren Nachwuchs vor Schiffskollisionen schützen

Naturschutzverbände, darunter WDC, haben Anfang November beim Seefischereidienst der Vereinigten Staaten (NMFS) in Washington einen...
Screenshot aus der Filmaufnahme, die zwei der Delfine bei der Aussetzung zeigen. (C) Ivanna Kudina / Facebook

Vier Delfine aus Delfinarium an der Krim ausgesetzt

Screenshot aus der Filmaufnahme, die zwei der Delfine bei der Aussetzung zeigen. (C) Ivanna Kudina...

Färöischer Arzt warnt vor Walfleisch-Verzehr

Der Chefarzt der Abteilung für Arbeitsmedizin und Gesundheitswesen auf den Färöer Inseln, Dr. Pal Weihe, widerspricht eindringlich der Empfehlung der Regierung und warnt davor, Walfleisch zu essen.

Meeressäuger wie Wale und Delfine, die auf den Färöer Inseln, Grönland und Teilen Kanadas und Sibirien gegessen werden, haben einen hohen Gehalt an Schadstoffen wie Quecksilber, PCBs (polychlorierte Biphylene) und PFCs (perfluorierte Verbindungen). Diese Substanzen stammen aus den Meeren und häufen sich in den Meeressäugern an.

Dr. Weihe hat seit 1984 die Auswirkung des Konsums von Pilotwalfleisch an über 2.300 färöischen Kindern und ihren Müttern  untersucht und dabei herausgefunden, dass die Kontaminationen im Walfleisch, und -speck das Risiko für eine Erkrankung an Parkinson, Bluthochdruck und  Arteriosklerose erhöhen. Außerdem kann bei Kindern pränataler Kontakt mit Methylquecksilber zu kognitiven Einschränkungen führen.

2011 unterstützte die Regierung der Färöer Inseln die  Aussage der Lebensmittel- und Veterinärbehörde, dass Erwachsene einmal pro Monat Pilotwalfleisch und Walspeck essen könnten. Doch Dr. Weihe und sein Team drängen drauf, komplett auf den Verzehr von Pilotwalfleisch zu verzichten.

Des Weiteren führte Dr. Weihe aus, dass die Kinder eines Tages den Preis dafür zahlen werden,  dass die Verschmutzung der Meere am Ende immer auf unseren Tellern landet. Die Aussage der Regierung zeige, dass sie mehr Interesse an der Bewahrung der Kultur  als an der Gesundheit ihrer Bürger hat. 

Mehrere tausend Pilotwale wurden in den letzten Jahren auf den Färöer Inseln getötet, wobei die Jagd sehr grausam ist. Sobald sie an die Küste getrieben worden sind, werden Metallhaken in ihre Blaslöcher getrieben, mit deren Hilfe die Wale zum Strand oder in seichtes Wasser gezogen werden. Dann werden die Tiere mit einer spitzen Lanze oder einem Messer getötet.  Andere Arten, darunter auch Tümmler, atlantische Weißseiten-Delfine und Entenwale werden immer noch wegen ihres Fleisches in den Gewässern der Färöer Inseln gejagt.