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Hotel-Delfinarium in Las Vegas wird geschlossen

Hard Rock International entscheidet nach Übernahme des Hotels "The Mirage", das Delfinarium der Anlage zu...

Walfleisch für Rekordpreis in Japan versteigert

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Screenshot aus der Filmaufnahme, die zwei der Delfine bei der Aussetzung zeigen. (C) Ivanna Kudina / Facebook

Vier Delfine aus Delfinarium an der Krim ausgesetzt

Screenshot aus der Filmaufnahme, die zwei der Delfine bei der Aussetzung zeigen. (C) Ivanna Kudina...

Infektion durch Satellitensender tötet bedrohten Schwertwal

Ein männlicher Schwertwal der bedrohten Southern Residents (Südliche Ortstreue Schwertwale) ist an den Folgen einer Infektion gestorben. Diese wurde ausgelöst durch einen Satellitensender, der für Forschungszwecke angebracht wurde.

Der Schwertwal mit der ID-Nummer L95 wurde ungefähr einen Monat, nachdem die Wissenschaftler der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) ihn mit dem Sender markiert hatten, tot aufgefunden. NOAA ist eine US Behörde, die unter anderem für den Schutz und die Erforschung der Southern Residents zuständig ist.

Untersuchungen zur Todesursache von L95 ergaben, dass kleine Stücke des Senders in seiner Rückenflosse verblieben, wodurch vermutlich eine Pilzinfektion ausgelöst wurde, die schließlich zu seinem Tod geführt hat.

Forscher von NOAA haben die Route der Southern Residents verfolgt,  um mehr Informationen darüber zu sammeln, wo sie sich im Winter aufhalten – mit dem Bestreben, dieser bedrohten Gruppe zu helfen. Weitere Kennzeichnungsversuche wurden nach dem Tod von L95 umgehend eingestellt und werden auch in naher Zukunft nicht fortgesetzt.

Laut Orca-Expertin Colleen Weiler aus dem WDC Büro in den USA war das Ziel des Projekts, Daten zu sammeln, um den Schutz dieser bedrohten Population zu verbessern. Nun hat dieses Vorhaben zu einem tragischen Verlust geführt. Wir begrüßen die Entscheidung von NOAA, das Markierungsprogramm zu stoppen und bitten die Behörde dringend bestehende Daten auszuwerten, um den Lebensraum der bedrohten Schwertwale zu schützen, bevor es zu spät ist.