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Screenshot aus der Filmaufnahme, die zwei der Delfine bei der Aussetzung zeigen. (C) Ivanna Kudina / Facebook

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Screenshot aus der Filmaufnahme, die zwei der Delfine bei der Aussetzung zeigen. (C) Ivanna Kudina...

Erfolg! Großwale bleiben geschützt

Diese Woche bringt uns das WDC Team gute Neuigkeiten vom Treffen der CITES Vertragsstaatenkonferenz (Washingtoner Artenschutzabkommen) in Johannesburg, Südafrika.

CITES ist ein internationaler Vertrag aus dem Jahr 1973 zum Schutz von Wildtieren, und noch zu Beginn des diesjährigen Treffens, das am 24. September begann, war befürchtet worden, dass der Schutz von Großwalen geschwächt würde.

Die Arten, die durch CITES geschützt sind, sind in drei Anhängen aufgelistet, je nach dem Grad ihres Schutzbedarfs – Anhang 1 betrifft Arten, die vom Aussterben bedroht sind. Der Handel mit diesen Arten ist nur in Ausnahmefällen erlaubt. Es war vorgeschlagen worden, dass eine wesentliche Entscheidung zum Schutz von Walen (Entscheidung 14.81 von Großwalen) aufgehoben werden sollte, was dazu geführt hätte, dass der Schutz durch Anhang 1 für die meisten Wale neu bewertet werden würde. Vor einigen Tagen haben wir darüber berichtet.

Wir haben uns gemeinsam mit anderen NGOs unermüdlich dafür eingesetzt, den Schutzstatus durch Anhang 1 zu bewahren und wir waren erfolgreich! Der Schutz bleibt aufrecht, der Vorschlag die genannte Entscheidung aufzuheben, wurde nicht befürwortet.

In Johannesburg hatte sich Island dafür eingesetzt, die Entscheidung aufzuheben mit dem Argument, dass ihre Zwergwal- und Finnwaljagden nachhaltig seien. Unterstützt wurden sie dabei von Japan und Norwegen, die aktuell die größte Walfangnation ist.

Vertreter Argentiniens setzten sich für die Beibehaltung der Entscheidung ein, unterstützt von Australien, EU Staaten, Mexiko, Indien, Brasilien, Costa Rica, Chile und den Bahamas.

Der wachsende Handel mit Walprodukten ist für viele Nationen eine besorgniserregende Entwicklung. Island und Norwegen nutzen weiterhin ein Schlupfloch, und umgehen so das Verbot des kommerziellen Walfangs. Island und Norwegen haben seit 2008 mehr als 9,000 Tonnen mit Walprodukten nach Japan und die Färoer Inseln verschifft.

Die Entscheidung dieser Woche ist ein großer Erfolg im Kampf gegen diesen Handel und das grausame Abschlachten von Walen!

Über Franziska Walter

Geschäftsführerin - Franziska Walter leitet das Deutschland-Büro von WDC.