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Screenshot aus der Filmaufnahme, die zwei der Delfine bei der Aussetzung zeigen. (C) Ivanna Kudina / Facebook

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Screenshot aus der Filmaufnahme, die zwei der Delfine bei der Aussetzung zeigen. (C) Ivanna Kudina...

Haben Wissenschaftler eine neue Walart entdeckt?

Laut einem aktuellen Artikel des Magazins Marine Mammal Science könnte eine neue Schnabelwal-Art entdeckt worden sein. Ursprünglich dachte man, bei dem im Jahr 2014 in Alaska angespülten toten Wal handele es sich um einen Baird-Schnabelwal. Allerdings wurde schnell klar, dass jenes über sieben Meter lange Tier eine andere Spezies sein könnte.

Nach einem Schädel- und DNA-Vergleich mit bekannten im Nordpazifik lebenden Walarten und der Analyse von Aufzeichnungen von Walfangflotten glauben die Autoren des Artikels, es mit einer ganz neuen Art zu tun zu haben, welche unter japanischen Fischern aufgrund ihrer schwarzen Färbung „Karasu“ oder „Rabe“ genannt wird. Die Proben wurden auch mit den Überresten von anderen, ähnlich beschriebenen Walen in den USA und Japan verglichen. Diese stimmten mit denen der neu entdeckten Arten überein.

Die neue Walart muss noch offiziell benannt und wissenschaftlich anerkannt werden, aber die mögliche Entdeckung einer neuen Spezies mit 7,5 m Länge zeigt einmal mehr, wie wenig wir noch über das Leben in den Ozeanen wissen. Wie bei einigen anderen Arten von Schnabelwalen ist es eine Herausforderung für die Wissenschaftler, den Wal nun lebend und in freier Natur zu beobachten und herausfinden, wie viele Tiere dieser Art es gibt und wo sie leben.

„Als diese Neuigkeiten kürzlich bei der Tagung des Wissenschaftsausschusses der Internationalen Walfang Kommission (IWC) vorgetragen wurden, war das schon ein sehr spannender Moment“, sagt Fabian Ritter, Meeresschutzexperte bei Whale and Dolphin Conservation. „Es kommt nicht alle Tage vor, dass man Zeuge der Erstbeschreibung einer neuen Walart wird. Allerdings stimmt es auch ein wenig nachdenklich, denn Baird-Schnabelwale werden immer noch von Japan gejagt. Wer weiß, ob diese neue Art vielleicht schon bedroht ist, bevor sie überhaupt offiziell anerkannt wurde…“