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© Elena Gladilina

Die Delfin- & Schweinswalopfer des Ukraine-Krieges

Im Schwarzen Meer entlang der ukrainischen Küste leben seltene, bedrohte Unterarten von Delfinen und Schweinswalen....

Fünf Fakten über Orcas

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Grausame Walexperimente sollen trotz Protest stattfinden

Trotz einer chaotischen und glücklicherweise gescheiterten ersten Test-Saison im Jahr 2021, will das gemeinsame US-amerikanisch-norwegische...
Tokitae in captivity

Im Gespräch mit TUI – werden sie aufhören die Gefangenschaft von Walen und Delfinen zu unterstützen?

Letzten Donnerstag bin ich zu einem lang ersehnten Treffen mit der Geschäftsführung von TUI nach...

Vergessene Delfine #1 – Warum British Airways die Kooperation mit SeaWorld beenden muss

Im März 2016 hat SeaWorld bekannt gegeben, die Orca-Zucht zu beenden und das Showkonzept zu verändern. Der Konzernriese beugte sich damit dem öffentlichen Druck, was uns für die Zukunft zuversichtlich stimmt. Seit Jahrzehnten arbeiten wir auf dieses Ziel hin und sind nun stolz auf unsere Rolle in dem Vorhaben, SeaWorld zu dieser historischen Entscheidung bewegt zu haben. Wir bedanken uns bei allen Unterstützern für euren wertvollen Einsatz!

Die Dokumentation „Blackfish“ ließ die Welt aufhorchen. Die Öffentlichkeit war entsetzt über das Schicksal von Orcas in Gefangenschaft. Die Menschen schlossen Tilikum in ihre Herzen, der durch die Gefangenschaftshaltung so traumatisiert ist, dass er zum Killer wurde.

SeaWorlds Ankündigung läutet womöglich eine neue Zeit für gefangene Orcas ein, hilft jedoch nicht den restlichen 168 Walen und Delfinen. Sie werden weiterhin gezüchtet und zur Vorführung sinnfreier Tricks getrieben, um sich toten Fisch als Belohnung zu verdienen. Solange es Delfinarien gibt, haben wir die Pflicht, gegen diese Grausamkeit zu kämpfen.

Jetzt Petition unterzeichnen!

Im Jahr 2014 starteten wir eine Kampagne mit dem Ziel, englische Reiseveranstalter am Verkauf von Tickets für Delfinarien zu hindern. Bis jetzt haben wir bemerkenswerte Erfolge erzielt, dennoch liegt noch ein weiter Weg vor uns. Nur wenige Tage nach dem Start der Kampagne wies Sir Richard Branson das Unternehmen Virgin Holidays an, die Geschäftsbeziehungen mit Einrichtungen abzubrechen, die Wale und Delfine gefangen halten. Er berief ein Treffen ein, bei dem er Vertreter der Delfinarienindustrie, Reiseindustrie und Experten für Wal- und Delfinschutz an einem Tisch versammelte. Wir waren und bleiben Teil dieser historischen Debatte.

Mit Unterstützung der Öffentlichkeit zogen wir ABTA, Großbritanniens größte Reisevereinigung, zur Rechenschaft und zwangen das Unternehmen, seine eigenen Regeln zum Wal- und Delfinschutz zu überdenken. Wir berieten ABTA zu ihren Richtlinien zum Tierwohl und geben ihrer Arbeitsgruppe regelmäßig Input.

British Airways (BA) kam im Rahmen unserer Kampagne ein besonderer Stellenwert zu. In Kooperation mit der WDC-Unterstützerin Kathleen Haase und change.org wurde unsere Kampagne, den Verkauf von SeaWorld-Tickets durch BA zu stoppen, mit über 277.000 Unterschriften in Großbritannien die am häufigsten unterzeichnete tierbezogene Petition auf change.org. Als wir British Airways mit dem Ergebnis konfrontierten, forderten sie unwiderlegbare Beweise dafür, dass Wale und Delfine nicht für ein Leben in Gefangenschaft geeignet seien. Wir brachten viele Belege vor, doch BA blieb stur und klammerte sich an SeaWorlds Behauptungen, dass die Wale und Delfine in ihren Pools wohlauf seien.

Nun sieht es ganz danach aus, als hätte BA die falsche Seite gewählt. SeaWorlds Ankündigung ist ein stilles Zugeständnis, dass Orcas nicht in Gefangenschaft gehören. Es wird Zeit, dass auch BA den Tatsachen ins Auge sieht und die Grausamkeit nicht mehr länger unterstützt.

BA hat mit Alex Cruz einen neuen Vorstand gefunden und wir hoffen, dass er empfänglicher für die Wahrheit ist. Die meisten Menschen wollen Wale und Delfine nicht in Becken sehen –Cruz muss auf seine Kunden und die Wissenschaft hören und die Kooperation mit SeaWorld beenden.

Jetzt Petition unterzeichnen und Teil der Kampagne werden!

Über Julia Pix

Communications manager - Public Engagement