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Ein harpunierter Finnwal wird abgeschleppt. (C) WDC

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Ein getöteter Finnwal wird an der isländischen Küste zerlegt. (C) WDC

Walfang schadet Islands Image

Ein getöteter Finnwal wird an der isländischen Küste zerlegt. (C) WDC 2023 läuft die derzeitige...
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150 Brydewale und 25 Seiwale stehen auf der Abschussliste der diesjährigen Walfangsaison, in den weiter...

Zwergwal-Ernährung: neue Forschungsergebnisse veröffentlicht

Studien an Zwergwalen in der Antarktis haben einen Teil des Geheimnisses gelüftet, wie sich die beeindruckenden Tiere ernähren. Über Wochen gesammelte Daten zeigten, dass Zwergwale sich in ihrer Ernährung von anderen Walen auf einzigartige Weise unterscheiden. Die meiste Zeit ihrer Nahrungssuche verbringen sie unter dem Meereis, streichen durch das Wasser direkt unter der gefrorenen Oberfläche und häufen eine beachtliche Menge Krill in ihrem Maul an.

Zwergwale nutzen Barten – kammartige Borsten, die vom Oberkiefer herabhängen und es dem Wal erlauben, seine Nahrung zu filtern. Im Gegensatz zu Zahnwalen strömt Wasser und Nahrung, z. B. Krill oder kleine Fische, in das Maul. Wenn das Wasser wieder ausströmt, bleibt die Nahrung hinter den Barten hängen und kann anschließend geschluckt werden. Andere Bartenwale, die in kalten Gewässern nach Nahrung suchen, bleiben jedoch bevorzugt im offenen Meer oder am Rand des Meereises.

Die Studie ergab außerdem, dass Zwergwale pro Tauchgang öfter das Maul füllen und den Inhalt schlucken als andere Bartenwale. Diese Technik wird im Englischen als „lunge feeding“ bezeichnet, da sich die Zwergwale bis zu 24-mal im selben Tauchgang auf den Krill stürzen („lunge“) – einmal alle 30 Sekunden. Blauwale, die größten Bartenwale, können im Vergleich dazu nur wenige Male pro Tauchgang schlucken, da sie größere Mengen im Verhältnis zu ihrer Körpergröße und unter größerem Widerstand aufnehmen.

Der Leiter des Forschungsteams Ari Friedlaender, Meeresökologe am Marine Mammal Institute der Oregon State Universität in Newport, fügte an, dass die Informationen, die sie in nur kurzer Zeit gewannen, auch den Zweifel am kontroversen „wissenschaftlichen“ Walfang Japans wachsen lassen. „Wir haben in den zwei Wochen der Erforschung dieser Tiere in der Antarktis mehr gelernt als die Japaner jemals.“