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Schüler für ein plastikfreies Meer

Heute begann mein Arbeitstag mit einer spannenden Lektüre. Ich durfte die Abschlussberichte der Schüler aus der Albert-Schweitzer-Schule in Offenbach lesen, die an dem Projekt „Gegen die Plastikverschmutzung der Weltmeere“ teilgenommen hatte. Dieser Satz hat mich dabei besonders bewegt:

Auch wenn es nur kleine Fortschritte sind, ist es besser als gar nichts zu machen und mit anzusehen wie die Menschheit darunter leidet. Es fängt klein an und wird hoffentlich mal ganz groß.


Die Jugendlichen hatten sich in zwei Gruppen einer Plastic-Challenge gestellt: Ein Teil hatte eine Plastik-Diät gemacht (also auf alle Produkte verzichtet, die in Plastik eingepackt sind), der zweite Teil hatte eine Plastik-Sammlung erstellt, wobei Plastikmüll gesammelt und analysiert wurde.

Die Berichte der Schüler waren spannend und haben gezeigt wie intensiv sie sich mit dem Thema Plastikmüll im Rahmen ihres Projektes auseinandergesetzt haben. Die rund um das Projekt entstandenen Plakate, T-Shirts und Bilder sind wirklich sehr sehenswert und ich hoffe, damit werden nun viele weitere Menschen auf das Problem Plastikmüll aufmerksam. Denn, wie Siham in ihrem Statement schon gesagt hat, wenn wir alle unser Konsumverhalten ein kleines Stück verändern, dann können wir gemeinsam eine große Bewegung in Gang setzt.

Einen herzlichen Dank an die Schüler der Projektwoche für ihren Einsatz, die gesammelten Spenden und die vielen kreativen Werke. Macht weiter so!

Über Ruth Schloegl

Leiterin Bildung - Als Bildungsreferentin kämpft Ruth Schlögl gemeinsam mit den jüngsten Umweltschützer*innen für den Schutz von Walen und Delfinen.