Hort in München sammelt Spenden für WDC

Hort in München sammelt Spenden für WDC

"Alle Tiere haben es richtig schwer, denn auf der Erde und im großen Meer ist...
Erfolg! British Airways stoppt Ticketverkauf für SeaWorld

Erfolg! British Airways stoppt Ticketverkauf für SeaWorld

Wir sind dem Ziel, Delfinarien zu schließen, wieder einen Schritt näher gekommen. British Airways kündigt...
Ecuador – Zucht und Importverbot für Delfinarien

Ecuador – Zucht und Importverbot für Delfinarien

(C) Rob Lott/WDC Die Regierung von Ecuador hat die Umweltgesetze geändert, um den Import von...
Beifang: WDC-Beschwerde bei der Europäischen Kommission

Beifang: WDC-Beschwerde bei der Europäischen Kommission

(C) Jan Haelters Anfang Juli haben 22 Umweltschutzorganisationen unter der Führung von WDC Beschwerde bei...
Russisches Walgefängnis: Orcas und Belugas freigelassen

Russisches Walgefängnis: Orcas und Belugas freigelassen

(C) Free Russian Whales Zwei Orcas und sechs Belugas aus dem russischen Walgefängnis wurden am...
Was hat Geocaching mit Schweinswalen (und Goethe) zu tun?

Was hat Geocaching mit Schweinswalen (und Goethe) zu tun?

Nicht viele wissen, dass Geocaching auf den Universalgelehrten Johann Wolfgang von Goethe zurück geht, der...
Grindwal-Massenstrandung auf Island

Grindwal-Massenstrandung auf Island

Auf der Halbinsel Snæfellsnes nördlich von Reykjavik haben Tourist*innen etwa 50 gestrandete Grindwale entdeckt. Bei...
Hoffen und Bangen bei bedrohten Orcas

Hoffen und Bangen bei bedrohten Orcas

© John Forde (The Whale Centre) Am 30. Mai wurde vor der Küste bei Tofino...

Meeresschutz und Plastikvermeidung beim Tollwood Festival

WDC-Praktikant Maximilian Gabriel erzählt von seinen Erfahrungen mit dem Thema Plastik während seines Praktikums in unserem Münchner Büro.

Plastikmüll gilt als eine der größten Bedrohungen für Meereslebewesen. Nach einer Studie der Vereinten Nationen (UNEP) treiben in einem Quadratkilometer Ozean bereits bis zu 18.000 Plastikteile – und jede Stunde gelangen weltweit 675 Tonnen Plastikmüll hinzu. Im Pazifik schwimmt ein Müllteppich, der mittlerweile drei- bis viermal so groß wie Deutschland ist. Schildkröten, Meeresvögel, Fische, Wale und Delfine verwechseln die Fremdkörper mit Nahrung und verschlucken das giftige Material oder verfangen sich darin. Zahlreiche Meeressäuger sterben jedes Jahr durch den Abfall.

Neben der Meeresverschmutzung reihen sich der Klimawandel und die Überfischung in die Liste der Faktoren ein, die unsere Ozeane zunehmend gefährden. Dennoch ist vielen das Ausmaß der Bedrohungen nicht bewusst. Aus diesem Grund hat sich das Münchner Tollwood Festival, das zweimal jährlich mit immer wechselnden Themen stattfindet, in diesem Sommer den Meeren verschrieben. Unter dem Motto „Dein blaues Wunder“ laden Verkaufsbuden mit Kunsthandwerk und ausgefallenen Produkten zum Stöbern ein, Essensstände bieten alternative und nachhaltige Nahrungsmittel an und mottogerechte Ausstellungen und Veranstaltungen leisten Aufklärungsarbeit. Das Festival versucht so, mit Infokampagnen, engagierter Kunst und ausgewählten Ausstellern auf die Gefahren für die Ozeane aufmerksam zu machen und einen Beitrag zum Meeresschutz zu leisten.

Auch WDC war letztes Wochenende mit einem Stand vertreten. Mit der aktuellen Kampagne „Weniger Plastik ist Meer“ integrierte sich WDC gut in das Konzept des Festivals. Besucher konnten sich am Pavillon über die Kampagnenarbeit von WDC informieren, Prospekte mitnehmen und in Gesprächen kritische und produktive Gedanken austauschen.

Wir hoffen, dass die Bemühungen des diesjährigen Sommer-Tollwoods mit allen Beteiligten Früchte tragen werden und das Thema Meeres(säuger)schutz an Bedeutung, Präsenz und Akzeptanz gewinnt. Damit unser „blaues Wunder“ kein blaues Wunder erlebt.

Michaela Harfst

Über Michaela Harfst

Leiterin Kommunikation - Bei WDC ist Michaela Harfst für den Kontakt mit Journalist*innen zuständig. Sie betreut außerdem die Website und Social Media Kanäle von WDC.