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Screenshot aus der Filmaufnahme, die zwei der Delfine bei der Aussetzung zeigen. (C) Ivanna Kudina / Facebook

Vier Delfine aus Delfinarium an der Krim ausgesetzt

Screenshot aus der Filmaufnahme, die zwei der Delfine bei der Aussetzung zeigen. (C) Ivanna Kudina...

Delfine aus dem letzten Delfinarium Finnlands werden nach Griechenland verlagert



Der Särkänniemi Themenpark schließt! Die vier Delfine aus dem einzigen Delfinarium in Finnland – Veera, Delfi, Leevi und Eevertti – werden in ein Delfinarium in Griechenland gebracht.

Särkänniemi kündigte die Schließung im letzten Oktober an. Als Begründung gab der Park an, dass sich die Einstellung der Öffentlichkeit gegenüber Delfinen in Gefangenschaftshaltung geändert hat und sich in verringertem Interesse und Profit niederschlägt. Die Einrichtung erhielt Angebote für den Kauf der Delfine, lehnte jedoch alle ab. Statt einem Verkauf möchte das Delfinarium mit dieser Lösung, dem eigenem Ermessen nach, das größtmögliche Wohl der Tiere sicherstellt.

Die nötigen Anträge unter dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen wurden genehmigt und die Delfine sind bereit, in den Attica Zoological Park nach Griechenland transportiert zu werden – ein Delfinarium, das zwischen 2010 und 2015 fünf Delfin-Tode verzeichnete. Ihr Leben in Gefangenschaft findet damit vorerst kein Ende.

Im Juni 2016 genehmigte das griechische Umweltministerium zudem den Ausbau des Attica Zoological Park (inklusive des Delfinariums), trotz des Hintergrunds, dass ein gesetzliches Verbot von Walen und Delfinen in Gefangenschaft vorgeschlagen wurde. Das griechische Gesetz 4039/2012 aus dem Jahr 2012 verbietet bereits den Einsatz von Tieren in Unterhaltungsshows, wurde allerdings durch das Ministerium nie richtig durchgesetzt.

Seit der Ankündigung der Schließung des Delfinariums laufen Diskussionen mit dem Ziel, die Delfine in ein Refugium zu entlassen, sobald ein solches zur Verfügung steht. Wir hoffen, dass die vier Großen Tümmler unter den ersten Kandidaten für ein Leben in einem Refugium sein werden.

Werden Sie Teil der aktuellen WDC-Kampagne und beenden Sie die Gefangenschaftshaltung.

 

Über Ruth Schloegl

Leiterin Bildung - Als Bildungsreferentin kämpft Ruth Schlögl gemeinsam mit den jüngsten Umweltschützer*innen für den Schutz von Walen und Delfinen.