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(C) Sansert Sangsakawrat

Blauwale und die Bedrohung durch Mikroplastik – wie wir dieses Problem lösen können

Unsere Liebe zum Kunststoff begann in den 1950er Jahren. Damals revolutionierte er die gesamte Industrie....
Verletzungen am Rückgrat von Walen, die bei der Kollision mit einem Schiff entstehen, sind besonders gefährlich. (C) WDC North America

Das alarmierende Schicksal von Buckelwal „Moon“

Verletzungen am Rückgrat von Walen, die bei der Kollision mit einem Schiff entstehen, sind besonders...
(C) ORES / Ursula Tscherter

Die Macht des Schweinswal-Kots

Wir finden immer mehr Belege dafür, wie wichtig Wale für ein gesundes marines Ökosystem sind....
Uma (C) Miray Campbell

Dürfen wir vorstellen: Uma − eine unglaubliche Orca-Matriarchin

Uma mit ihrem Nachwuchs Cameleon. (C) OrcaLab Ich möchte Ihnen gerne mehr über ein beeindruckendes...

Unsere Meere: Lebensraum statt Müllkippe!

WDC wurde eingeladen, bei einer Diskussion zum Thema Plastikmüll im Meer teilzunehmen, die von der Partei Bündnis 90/Die Grünen im deutschen Bundestag in Berlin veranstaltet wurde. Am 10. Juni diskutierten wir also mit Experten und Politikern, wie eine nachhaltige und verantwortungsvolle Meerespolitik aussehen muss, welchen Bedrohungen unsere Meere ausgesetzt sind und welche Lösungsansätze oder Hindernisse es gibt und welche globalen bzw. nationalen Maßnahmen für den Schutz der Meere notwendig sind.

Die Grünen möchten das Thema Meer in der Bundestagswahl 2017 in den Vordergrund stellen – das ist natürlich eine erfreuliche Nachricht, denn zum Schutz der Meere muss noch viel getan werden. Darüber waren sich alle Experten vor Ort einig.

Die Klage von  WDC und anderen Umweltschutzverbänden war ein wichtiger Schritt um die fehlenden Managementpläne für die Schutzgebiete in den öffentlichen Fokus zu rücken und die Bundesregierung zum Handeln aufzurufen. Dafür bedankte sich Steffi Lemke, die Sprecherin für Naturschutzpolitik, auf der Veranstaltung.

Auch wissenschaftliche Hintergrundinformationen wurden bei der Veranstaltung ausgetauscht – beispielsweise zeigen aktuelle Studien, dass der Großteil an Mikroplastik in der Ostsee vom Reifenabrieb kommt. Dieser wird mit Hilfe von Wind und Regen in die Flüsse und somit ins Meer gespült.

Insgesamt war es eine interessante Veranstaltung und eine gute Vernetzungsmöglichkeit für Experten Organisationen und Politiker, die sich für den Schutz der Meere einsetzen.

Über David Pfender

David Pfender ist diplomierter Biologe und hat sich auf Meereslebewesen sowie Biodiversität und Ökologie spezialisiert. Er war bei WDC Deutschland bis März 2020 für Kampagnen und Projekte zur Beendigung der Gefangenschaftshaltung von Walen und Delfinen zuständig.