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Von der Praktikantin zur offiziellen Walretterin

Patenschafts-Päckchen schnüren, Beiträge verfassen und plötzlich in Lissabon auf der Ozeankonferenz stehen. Alles ist möglich...

Bestände vs. Population − warum wir bei WDC einen Unterschied machen

© Nicola Hodgins Biolog:innen, Politiker:innen, Umweltmanager:innen und Umweltschützer:innen sprechen oft von "Beständen", wenn sie sich...
Treibjagd auf den Färöern (C) WDC

Delfinjagd auf den Färöern − Enttäuschung ist eine Untertreibung

Nicht nur ich habe gehofft, dass die "Überprüfung der Delfinjagd" vor den Färöer Inseln wesentliche...
Die norwegische Regierung unterstützt den Zwergwalfang und genehmigte auch die Experimente. © Vanessa Mignon

Es kam, wie es kommen musste: Zeit die Hörtests an Zwergwalen zu beenden!

Die zweite Forschungssaison eines bisher erfolglosen Experiments an Zwergwalen, deren Reaktion auf Lärm getestet werden...

Unsere Meere: Lebensraum statt Müllkippe!

WDC wurde eingeladen, bei einer Diskussion zum Thema Plastikmüll im Meer teilzunehmen, die von der Partei Bündnis 90/Die Grünen im deutschen Bundestag in Berlin veranstaltet wurde. Am 10. Juni diskutierten wir also mit Experten und Politikern, wie eine nachhaltige und verantwortungsvolle Meerespolitik aussehen muss, welchen Bedrohungen unsere Meere ausgesetzt sind und welche Lösungsansätze oder Hindernisse es gibt und welche globalen bzw. nationalen Maßnahmen für den Schutz der Meere notwendig sind.

Die Grünen möchten das Thema Meer in der Bundestagswahl 2017 in den Vordergrund stellen – das ist natürlich eine erfreuliche Nachricht, denn zum Schutz der Meere muss noch viel getan werden. Darüber waren sich alle Experten vor Ort einig.

Die Klage von  WDC und anderen Umweltschutzverbänden war ein wichtiger Schritt um die fehlenden Managementpläne für die Schutzgebiete in den öffentlichen Fokus zu rücken und die Bundesregierung zum Handeln aufzurufen. Dafür bedankte sich Steffi Lemke, die Sprecherin für Naturschutzpolitik, auf der Veranstaltung.

Auch wissenschaftliche Hintergrundinformationen wurden bei der Veranstaltung ausgetauscht – beispielsweise zeigen aktuelle Studien, dass der Großteil an Mikroplastik in der Ostsee vom Reifenabrieb kommt. Dieser wird mit Hilfe von Wind und Regen in die Flüsse und somit ins Meer gespült.

Insgesamt war es eine interessante Veranstaltung und eine gute Vernetzungsmöglichkeit für Experten Organisationen und Politiker, die sich für den Schutz der Meere einsetzen.

Über David Pfender

David Pfender ist diplomierter Biologe und hat sich auf Meereslebewesen sowie Biodiversität und Ökologie spezialisiert. Er war bei WDC Deutschland bis März 2020 für Kampagnen und Projekte zur Beendigung der Gefangenschaftshaltung von Walen und Delfinen zuständig.