Zum Inhalt springen
Alle Blogbeiträge
  • Alle Blogbeiträge
  • Beifang
  • Delfinarien
  • Grüner Wal
  • Meeresschutz
  • Plastik
  • Walbeboachtung
  • Walbeobachtung
  • Walfang
© Elena Gladilina

Die Delfin- & Schweinswalopfer des Ukraine-Krieges

Im Schwarzen Meer entlang der ukrainischen Küste leben seltene, bedrohte Unterarten von Delfinen und Schweinswalen....

Fünf Fakten über Orcas

Schon gewusst, dass Orcas sowohl Wale als auch Delfine sind? Oder, dass sie in allen...
Zwergwal © UrsulaTscherter / ORES

Grausame Walexperimente sollen trotz Protest stattfinden

Trotz einer chaotischen und glücklicherweise gescheiterten ersten Test-Saison im Jahr 2021, will das gemeinsame US-amerikanisch-norwegische...
Tokitae in captivity

Im Gespräch mit TUI – werden sie aufhören die Gefangenschaft von Walen und Delfinen zu unterstützen?

Letzten Donnerstag bin ich zu einem lang ersehnten Treffen mit der Geschäftsführung von TUI nach...

Pottwalsymposium in Wilhelmshaven

Nach Wilhelmshaven kommt man ja nicht so oft. Am 18. Mai wartete jedoch ein Pflichttermin auf mich in dem kleinen Städtchen am Jadebusen: Im Wattenmeerhaus fand ein eintägiges Symposium statt, dass sich ganz einem tragischen Ereignis widmete: im Januar und Februar waren 30 Pottwale in Deutschland, Holland, England und Frankreich gestrandet.

Eine Menge Walforscher (einige davon mir gut bekannte Kollegen), Behördenvertreter und Vertreter von Verbänden waren angereist. Der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel hielt höchstpersönlich eine kleine Eröffnungsrede.

In den darauffolgenden Vorträgen der Fachleute gab es sehr viel interessantes zu hören, von historischen Pottwal-Massenstrandungen; über die Schwierigkeiten, logistisch mit solchen „Großereignissen“ umzugehen; die Untersuchungsergebnisse der veterinärmedizinischen Untersuchungen sowie über die diversen Theorien, warum die Wale überhaupt im deutschen Wattenmeer strandeten. WDC war mit einer gemeinsamen NGO-Präsentation vertreten (von meinem Kollegen Reiner Borchert von der Schutzstation Wattenmeer vorgetragen), die sich mit den Notwendigkeiten der Strandungsuntersuchungen auseinandersetzte und welche Aspekte dabei aus naturschutzfachlicher Sicht von besonderer Bedeutung sind.

Ich habe an diesem Tag viel gelernt. Mein WDC Kollege David Pfender und ich haben nun nach umfangreichen Recherchen und mit den Erkenntnissen des Symposiums einen Abschlussbericht zusammengestellt, der das Wissen rund um diese außergewöhnlichen Strandungen miteinander in Beziehung setzt und einige der dringendsten Fragen zu beantworten hilft.

Hier den Bericht als PDF herunterladen

Hintergrundinformationen: Pottwalstrandungen in der Nordsee

Über Fabian Ritter

Leiter Meeresschutz - Fabian Ritter ist Biologe und leitet bei WDC den Bereich Meeresschutz.