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Ein harpunierter Finnwal wird abgeschleppt. (C) WDC

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Ein getöteter Finnwal wird an der isländischen Küste zerlegt. (C) WDC

Walfang schadet Islands Image

Ein getöteter Finnwal wird an der isländischen Küste zerlegt. (C) WDC 2023 läuft die derzeitige...
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150 Brydewale und 25 Seiwale stehen auf der Abschussliste der diesjährigen Walfangsaison, in den weiter...

Neue Studie: Gift mögliche Ursache für Strandungen?

Eine neue Studie des zoologischen Institutes in London weist auf hohe Giftkonzentrationen in gestrandeten Walen, Delfinen und Schweinswalen hin. Die Tiere wurden an europäischen Küsten gefunden und daraufhin untersucht. Insgesamt wurden Proben von 1081 Meeressäugern genommen.

An den Untersuchungen beteiligte Wissenschaftler vermuten, dass die hohe Konzentration an Toxinen die Strandungen verursacht haben könnten. Darüber hinaus können sie auch für die verminderte Fruchtbarkeit verantwortlich sein. Man vermutet, dass Schadstoffe wie Brandschutzmittel oder PCB die Immunabwehr senken, so dass die Tiere anfälliger für bakterielle Infektionen, Parasitenbefall und andere Infektionen werden.

Dieser neue Bericht schließt an eine andere Studie an, die von Forschern der Universität in Aberdeen im Februar publiziert wurde. Man fand hohe Mengen an chemischen Giftstoffen in Kadavern einer vor drei Jahren in Schottland gestrandeten Walschule. Die Studie legte nahe, dass Chemikalien ein Grund für die Fehlnavigation der Wale sein könnten.