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Ein harpunierter Finnwal wird abgeschleppt. (C) WDC

Isländische Walfänger:innen töten erste Finnwale in vier Jahren

Ein geschlachteter Finnwal wird an Land zerlegt. (C) WDC Vor Island wurden heute erstmals seit...
Ein getöteter Finnwal wird an der isländischen Küste zerlegt. (C) WDC

Walfang schadet Islands Image

Ein getöteter Finnwal wird an der isländischen Küste zerlegt. (C) WDC 2023 läuft die derzeitige...
Orcas im Freizeitpark SeaWorld (C) Bernard Auton

Orca-Baby wird in China der Öffentlichkeit präsentiert

Orcas im Freizeitpark SeaWorld (C) Bernard Auton Trainer:innen beginnen bereits, den jungen Orca für die...
© Mark Voltier

Japan beginnt diesjährige Saison für kommerziellen Walfang

150 Brydewale und 25 Seiwale stehen auf der Abschussliste der diesjährigen Walfangsaison, in den weiter...

Interner Druck auf EU: Maßnahmen gegen japanischen Walfang gefordert

Der Umwelt-Ausschuss (ENVI) des EU-Parlaments hat hinsichtlich Japans Waljagd in der Antarktis eine offizielle Anfrage an EU-Kommission und den Europäischen Rat gerichtet. Japan hatte entschieden, seinen „wissenschaftlichen“ Walfang in der Antarktis über die nächsten zwölf Jahre fortzusetzen und jährlich 333 Zwergwale zu töten.

Die Flotte der japanischen Walfänger kehrte Mitte März in ihren Heimathafen zurück. An Bord: 333 getötete Zwergwale. 230 der harpunierten Wale waren Weibchen, 90,2 % davon schwanger. Der Ausschuss betonte in seiner Anfrage, dass die Jagd gegen internationale Gesetze verstößt, marine Ökosysteme gefährdet und wissenschaftliche Forschung auch ohne die Tötung von Walen möglich ist.

Die Europäische Kommission und Rat sollen nun Stellung zu der Frage nehmen, ob sie bereit sind, mehr Druck auf Japan auszuüben und das Land so zur Einhaltung internationaler Gesetze zu zwingen. Bisher hatte die EU lediglich eine formelle politische Protestnote (Demarche) an Japan unterzeichnet.

Japan und die EU verhandeln momentan über ein Freihandelsabkommen –  doch dieses darf nicht unterzeichnet werden, ehe Japan den Walfang beendet!

Unterschreibt jetzt unsere Petition!