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Von der Praktikantin zur offiziellen Walretterin

Patenschafts-Päckchen schnüren, Beiträge verfassen und plötzlich in Lissabon auf der Ozeankonferenz stehen. Alles ist möglich...

Bestände vs. Population − warum wir bei WDC einen Unterschied machen

© Nicola Hodgins Biolog:innen, Politiker:innen, Umweltmanager:innen und Umweltschützer:innen sprechen oft von "Beständen", wenn sie sich...
Treibjagd auf den Färöern (C) WDC

Delfinjagd auf den Färöern − Enttäuschung ist eine Untertreibung

Nicht nur ich habe gehofft, dass die "Überprüfung der Delfinjagd" vor den Färöer Inseln wesentliche...
Die norwegische Regierung unterstützt den Zwergwalfang und genehmigte auch die Experimente. © Vanessa Mignon

Es kam, wie es kommen musste: Zeit die Hörtests an Zwergwalen zu beenden!

Die zweite Forschungssaison eines bisher erfolglosen Experiments an Zwergwalen, deren Reaktion auf Lärm getestet werden...

Unser Einsatz beim Green Me Festival in Berlin

Am Freitag ging es los mit einer feierlichen Eröffnung des Festivals inklusive Screening von „Racing Extinction“ – einem sehr aufwühlenden Film vom Regisseur Louie Psihoyos, der auch den oscarprämierten Dokumentarfilm „The Cove“ gedreht hat. Da der Film viel Bezug auf das Meer und dessen Umweltprobleme nimmt, durfte ich an der anschließenden Podiumsdiskussion teilnehmen und das Thema Wale und Delfine auf die Agenda bringen. Andere Diskussionsteilnehmer waren Sarah Wiener sowie der rheinland-pfälzische Umweltminister.

Samstag hiess es früh aufstehen, da wir ab 8 Uhr die Ausstellung „Die letzten 300“ aufbauen mussten und bis zum Festivalbeginn um 12 Uhr fertig sein wollten. Zwei Wände voll mit Bildern, zwei Vitrinen mit Objekten, zwei Banner und ein großer Bildschirm (wo die Kurzfilme der Hochschule Anhalt liefen) gaben WDC ein tolle Präsenz während der zwei Tage des Festivals. Hinzu kamen zwei aufblasbaren Delfine, die ihrerseits die Neugier vor allem der jungen Besucher erregten. Und natürlich der Tisch, an dem meine Kollegin Ruth zusammen mit unserem fleißigen freiwilligen Helfer Johannes für die Kids Malen und Basteln anboten. Da herrschte zwischendurch richtig viel Betrieb und die Aktion kam total gut an. 
Die beiden Panels, die ich gab (zu den Filmen „Könige der Ozeane“ und „Delfine hautnah“) wurden ebenfalls gut angenommen und haben mir großen Spaß gemacht. Ich konnte während des Festivals zudem einige sehr interessante Gespräche führen – zum Beispiel mit einem Bundestagsabgeordneten, dem Filmemacher Ulf Marquardt, Monika Griefahn (AIDA Cruises) und Nina Eichinger (Schauspielerin und Moderatorin, bekannt aus Film und Fernsehen). 
Vom Festival-Präsidenten Nicolai Niemann und dem Festival-Leiter Bernard Geier gab es absolut positives Feedback. Ganz besonders wurde auch die Delfin-Rettungsaktion gelobt, die Ruth während der Kinder- und Jugend-Gala am Samstag durchführte. Dem kann ich mich nur anschließen, das war ein echtes Highlight.
Das Festival war größer und breiter aufgestellt denn je. Der krönende Abschluss war die Gala am Sonntag Abend mit der feierlichen Preisverleihung im „TIPI am Kanzleramt“. Mir hat auch das großen Spaß gemacht und wir konnten nochmals einige neue Kontakte vertiefen. Der Gewinner des Hauptpreises ist übrigens „Racing Extiction“ (insgesamt wurden acht Preise in verschiedenen Kategorien verliehen), wobei man sagen muss, dass es jede Menge wirklich sehr guter Filme zu sehen gab. Ich selber habe letztlich viel zu wenig Zeit gefunden, mir die Filme auf meiner Wunschliste auch tatsächlich anzuschauen.

Dieses Festival  setzt jedenfalls ein tolles grünes Ausrufezeichen in die Filmbranche und GreenMe wir über die Jahre auch immer erfolgreicher und geachteter. 

Über Fabian Ritter

Leiter Meeresschutz - Fabian Ritter ist Biologe und leitet bei WDC den Bereich Meeresschutz.