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Delfinarium in Australien entscheidet sich gegen Orcas und wild gefangene Delfine

Der Markt für Delfinarien boomt in Russland und China. Es ist also wenig überraschend, dass der Betreiber des Sea World Parks in Queensland, Australien (ein anderes Unternehmen als SeaWorld in den USA), sein Unternehmen nach Russland, China und Südostasien ausweiten will. China zum Beispiel besitzt nur sehr eingeschränkte Gesetze zu Tierhaltung und importiert viele wild gefangene Delfine aus den brutalen Treibjagden in Japan sowie Belugas und Orcas aus Russland.

Unterstützer von Tierschutzorganisationen forderten Sea World Australiens Mutterkonzern Village Roadshow dazu auf „sich nicht in die Tierquälerei in Übersee einzukaufen“. Am 19. November gab das Unternehmen dann bekannt: „Village Roadshow Theme Parks hat kürzlich die Vereinbarung aufgehoben, das auf der chinesischen Insel Hainan geplante Delfinarium zu führen.“

In einem Artikel der australischen Zeitung Gold Coast Bulletin gab ein Sprecher des Konzerns bekannt: „Es wird keine Wale und Delfine aus wilden Beständen in einem der Village Roadshow Theme Parks geben. Außerdem planen wir nicht, Orcas zu halten.“

Diese Zusage folgt dem Beispiel von Virgin Holidays, nachdem eine WDC Kampagne Reiseveranstalter aufgefordert hatte, Ausflüge zu SeaWorld und ähnlichen Parks nicht mehr zu verkaufen. Obwohl das Unternehmen weiterhin solche Ausflüge bewirbt und verkauft, machten sie 2014 folgende Zusicherung: „einer Verpflichtung der Virgin Anbieter ab dem 14. Februar 2014 keine wild gefangenen Wale und Delfine mehr zu transportieren“. Diese Zusage schließt auch die Nachkommen wild gefangener Wale und Delfine ein.

Diese Zugeständnisse sind ein Schritt in die richtige Richtung, doch es bleibt viel zu tun: nicht nur wild gefangene Wale und Delfine leiden in den Betonbecken, deshalb ruft WDC dazu auf, die Zucht von Walen und Delfinen für die Unterhaltungsbranche zu beenden. Es gibt heutzutage viele andere Möglichkeiten, Meeressäuger in ihrem natürlichen Lebensraum zu erleben. Es gibt keinen Grund mehr solch hochintelligente und soziale Individuen in Becken zu halten – weder um einen angeblichen Bildungsauftrag zu erfüllen noch um Menschen zu unterhalten.