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Wissenschaft trifft Magie: Erste WDC-Erlebnisreise nach La Gomera

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Die „Schule des Wal-Essens“: Japans Strategie, den Appetit auf Walfleisch zu steigern

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© CSIP-ZSL

Wie helfen uns tote Wale?

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Schnabelwal vermutlich tot

Der junge Sowerby-Zweizahnwal, der von Ende September bis Anfang Oktober in der Wohlenberger Wiek nahe Wismar gesichtet wurde und schnell zu einem Publikumsliebling avancierte, ist aller Wahrscheinlichkeit nach tot. In Schweden wurde ein gestrandeter Schnabelwal gefunden und obwohl eine eingehende Untersuchung noch aussteht kann man davon ausgehen, dass es derselbe Wal ist, der noch vor kurzem die Menschen in Deutschland begeisterte.

Man will nicht sagen, dieses Schicksal sei vorprogrammiert gewesen, aber die Chancen des noch jungen Wals in für ihn komplett fremden Gewässern mit einem für ihn gänzlich ungeeigneten Habitat standen nie besonders gut, nachdem er sich erst in die Nordsee und dann sogar in die Ostsee verirrt hatte. Denn hier findet solch ein Wal weder die Wassertiefe noch die Nahrung, die er benötigt. Oder gar Artgenossen. Wäre es eine Walgruppe gewesen oder aber ein Mutter mit Jungtier, dann hätten die älteren Tiere möglicherweise den Rückweg aus der Ostsee gefunden und damit die Katastrophe abwenden können. Ein unerfahrenes Einzeltier ist hingegen einfach überfordert.

Die Untersuchungsergebnisse zur vermutlichen Todesursache liegen derzeit noch nicht vor. Eine Untersuchung wird auch Aufschluss darüber geben, ob und wovon sich der Wal vor seiner Strandung ernährt hat. In jedem Fall bleibt dieser Fall eine kleine zoologische Sensation.

Über Fabian Ritter

Leiter Meeresschutz - Fabian Ritter ist Biologe und leitet bei WDC den Bereich Meeresschutz.