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Die ersten Opfer von Taiji: Große Tümmler und Rundkopfdelfine

Die Treibjagd-Saison in Taiji hat die ersten Opfer gefordert: 16 Rundkopfdelfine mussten in der Tötungsbucht ihr Leben lassen. Zudem wurden am 19. September 80 Große Tümmler zusammengetrieben und über Nacht in der Bucht zusammengepfercht. Mindestens 50 der Delfine wurden für den Weiterverkauf an die Delfinarienindustrie ausgesucht. Die restlichen Tiere trieben die Jäger zurück ins offene Meer.

Die Überlebenschancen dieser Delfine sind ungewiss: wissenschaftliche Studien beschreiben ausführlich die schwerwiegenden körperlichen und psychischen Folgen der Jagd auf die einzelnen Tiere. Ein Großteil der Literatur belegt akute und oft chronische stressbedingte Auswirkungen bis hin zum Tod, die auf die Fangmethoden zurück zu führen sind.

WDC verfolgt die Entwicklungen in der diesjährigen Treibjagd-Saison besonders in Hinblick auf die erst kürzlich angedrohte Ausschließung des Japanischen Zooverbandes (JAZA) vom Weltzooverband (WAZA). Als Reaktion entschied sich JAZA dazu, zukünftig die ethischen Richtlinien von WAZA zu befolgen. Diese Richtlinien erfordern, dass sich JAZA bzw. die Mitglieder von den Treibjagden, der Gefangennahme und dem Erwerb der Delfine distanzieren. Es ist jedoch noch unklar, welche Einrichtungen dem Abkommen auch nachkommen werden, es behindern oder gar aus dem Verband austreten, um weiterhin Delfine aus den Jagden kaufen zu können.

Das Taiji Whale Museum, einer der Hauptakteure bei den Treibjagden, ist inzwischen aus JAZA ausgetreten und wird weiterhin Delfine aus den Treibjagden beziehen. Die Jagdquoten für die Saison 2015-2016 erlauben die Tötung von 1,873 Delfinen. In der vergangenen Saison starben etwa 800 Delfine. Weitere 80 wurden für ein Leben in Gefangenschaft ausgewählt.