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US Marine nimmt Rücksicht auf Wale und Delfine

Die US Marine wird in Zukunft auf den Gebrauch von Sonarsystemen und explosiver Munition bei Übungsmanövern verzichten, um den dort lebenden Meerestieren nicht zu schaden. Die Gebiete rund um Hawaii und vor der Küste Kaliforniens sind wichtige Lebensräume für Wale und Delfine – militärische Manöver stellen eine große Gefahr für sie dar.

Die Entscheidung zukünftig in bestimmten Gebieten auf den Einsatz von Sonar und Sprengsätzen zu verzichten oder diesen zumindest stark einzuschränken wurde nun gerichtlich getroffen, nachdem verschiedene Naturschutzorganisationen gegen militärische Aktivitäten geklagt hatten. Die Auswirkungen von Lärmbelastung auf Wale und Delfine durch Schifffahrt und Militär geben schon seit längerem Anlass zur Sorge. Die Meeressäuger benutzen Schall um miteinander zu kommunizieren, zu navigieren und Futter zu finden. Laute Unterwassergeräusche von Explosionen oder Sonar stören Wale und Delfine. Sie können zu Strandungen und Todesfällen bei den Meeressäugern führen.

Die Entscheidung der US Marine ist somit ein großer Schritt in Richtung Wal- und Delfinschutz. Unmittelbar werden Buckelwale, Blauwale und verschiedene ortstreue Zahnwal-Populationen um Hawaii und Kalifornien geschützt. Einen solchen Verzicht seitens der US Marine gab es bisher noch nicht und die Entscheidung wird in Zukunft ausschlaggebend für den Schutz der Meeressäuger sein.

Es ist ein großartiger Schritt für den Erhalt und Schutz der Wale und Delfine, jedoch werden weltweit immer noch Sonar und explosive Munition von der Marine eingesetzt. Nicht nur in amerikanischen Gewässern ist ein Verzicht auf diese Mittel von Bedeutung.

Naval exercise threaten whales and dolphins