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Wissenschaft trifft Magie: Erste WDC-Erlebnisreise nach La Gomera

Diesen Blogbeitrag haben WDC-Meeresbiologe Fabian Ritter und Ulla Christina Ludewig, unsere Referentin für verantwortungsvolles Whale...

Mit Liebe zum Detail: Patenschafts-Pakete für unsere Unterstützer:innen

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Die „Schule des Wal-Essens“: Japans Strategie, den Appetit auf Walfleisch zu steigern

Trotz der Rückkehr zum kommerziellen Walfang hat sich in Japan an der geringen Nachfrage von...
© CSIP-ZSL

Wie helfen uns tote Wale?

Wale, die nach ihrem Tod an Land gespült werden, sind eine lebenswichtige Nahrungsquelle für viele...

Delfinarium Nürnberg: Ist da wirklich "Meer" drin?

Es ist Urlaubszeit und der Nürnberger Tiergarten lockt mit dem Spruch „Da ist Meer drin“? Die Marketingabteilung des Tiergartens hat wohl noch nicht viel von der Welt gesehen, denn das nächste Meer ist mindestens sechs Autostunden entfernt, besteht aus mehr als nur acht Becken, hat Wellengang und lebende Fische, …

Ich könnte ewig so weiter machen. Was aber klar ist: Ein Betonbecken im Zoo ist kein Meer! Es ist zynisch zu behaupten, dass die Becken einen natürlichen Lebensraum wie das Meer darstellen. Der Tiergarten sollte sich dessen bewusst sein, dass er die natürliche Umgebung nicht imitieren kann und dennoch wird hiermit geworben.

Meer bedeutet für mich Urlaub, Freiheit und die Natur genießen. Sei es tauchen, die Küste entlang spazieren oder sich einfach in den Wellen treiben lassen. Für die Delfine im Nürnberger Tiergarten heißt „Meer“: Tauchen, ohne etwas neues zu entdecken, in endlosen Kreisen die Betonwand entlang schwimmen oder reglos im stillen, glatten Wasser umherzudümpeln bis die nächste Show beginnt.

Seien wir uns klar darüber, dass wir mit jedem Besuch des Tiergartens den Delfinen ihr Recht auf Freiheit und Wildnis verweigern! Ob die Nürnberger Delfine jemals das echte Meer zu sehen bekommen werden, ist leider fraglich.

Werbeplakat Delfinlagune Nürnberg

Über David Pfender

David Pfender ist diplomierter Biologe und hat sich auf Meereslebewesen sowie Biodiversität und Ökologie spezialisiert. Er war bei WDC Deutschland bis März 2020 für Kampagnen und Projekte zur Beendigung der Gefangenschaftshaltung von Walen und Delfinen zuständig.