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Hotel-Delfinarium in Las Vegas wird geschlossen

Hard Rock International entscheidet nach Übernahme des Hotels "The Mirage", das Delfinarium der Anlage zu...

Walfleisch für Rekordpreis in Japan versteigert

Japanische Medien berichteten, dass bei einer Auktion in Shimonoseki am 14. November ein Kilogramm Seiwal-Fleisch...
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Dringlichkeitsantrag soll Walmütter und ihren Nachwuchs vor Schiffskollisionen schützen

Naturschutzverbände, darunter WDC, haben Anfang November beim Seefischereidienst der Vereinigten Staaten (NMFS) in Washington einen...
Screenshot aus der Filmaufnahme, die zwei der Delfine bei der Aussetzung zeigen. (C) Ivanna Kudina / Facebook

Vier Delfine aus Delfinarium an der Krim ausgesetzt

Screenshot aus der Filmaufnahme, die zwei der Delfine bei der Aussetzung zeigen. (C) Ivanna Kudina...

Walsalami im Gepäck – Immer mehr Deutsche schmuggeln Walfleisch

Immer mehr Kreuzfahrtreisende versuchen, norwegische Salami aus Walfleisch nach Deutschland zu schmuggeln. Diese Angaben hatte das Hauptzollamt Bremen gestern bestätigt. Im Vergleich zum Jahr 2014 sei die sichergestellte Menge bereits um das Dreifache auf 4200 Gramm gestiegen. Wale sind in Deutschland und der Europäischen Union strengstens geschützt und die Einfuhr von Walprodukten in die gesamte EU ist verboten. Verstöße gegen das Einfuhrverbot werden strafrechtlich verfolgt und mindestens mit einer hohen Geldbuße geahndet.

Touristen, die in Norwegen Walfleisch konsumieren oder sogar versuchen, es nach Deutschland zu bringen, helfen durch den Kauf der Produkte, die Walfangindustrie am Leben zu halten. Außerdem besteht eine erhöhte Gesundheitsgefahr beim Konsum von Produkten wie Walsalami, da das Walfleisch häufig stark mit diversen Umweltgiften belastet ist. Erst im März dieses Jahres hatten japanische Behörden aus Norwegen importiertes Walfleisch aus dem Verkehr gezogen, nachdem bei einer Routinekontrolle eine erhöhte Pestizidbelastung nachgewiesen worden war. Das Walfleisch enthielt das Zweifache der maximal erlaubten Menge. Das Gesundheitsministerium in Tokio hatte erhöhte Werte von Aldrin, Dieldrin und Chlordan bei den Tests festgestellt, die für den Menschen eine ernste Gesundheitsgefahr darstellen können. Die norwegischen Behörden behaupteten hingegen, dass ihre eigenen Tests nur eine geringe Belastung ergeben hätten und das Fleisch zum Verzehr geeignet gewesen sei.

604 Zwergwale sind in diesem Jahr von norwegischen Walfängern getötet worden. Das Land hat in den letzten Jahren trotz sinkender Nachfrage die Fangquoten stetig erhöht. Aufgrund eines Widerspruchs gegen das internationale Walfangmoratorium und eines Vorbehalts gegen das Handelsverbot des Washingtoner Artenschutzabkommen ist der Walfang des Landes zwar legal, jedoch hochumstritten. Fang und Handel untergraben internationale Artenschutzbemühungen und können nur durch Subventionen am Leben gehalten werden. Die Waljagd ist zudem extrem grausam, die Tiere durchleiden häufig einen minutenlangen Todeskampf. Auch bestehen Zweifel an der Nachhaltigkeit der Fänge.

Minke whale