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Premierminister der Färöer Inseln bezeichnet Treibjagden als reguliert

Kaj Leo Holm Johannesen, Premierminister der Färöer Inseln, hat als Reaktion auf die anhaltende Kritik eine offizielle Mitteilung zu den Treibjagden auf Kleinwale herausgegeben. In dieser bezeichnet er die Jagden als nachhaltig und gut reguliert. Darüber hinaus sei der Walfang ein seit Jahrhunderten praktizierter, natürlicher Teil des Lebens auf den Färöer Inseln.

Während der letzten Jagd am 6. Juni wurden 154 Grindwale getötet. Auch Atlantische Weißseitendelfine, Rundkopfdelfine und Große Tümmler werden gejagt. Die Zahl der Tötungen variiert von Jahr zu Jahr, so starben 2013 über 1100 Pilotwale und 430 Weißseitendelfine.

Johannesen forderte die Färinger dazu auf, das Recht der Besucher auf Protest gegen die Jagden zu respektieren. Er stellte klar, dass die Meinungsfreiheit und das Recht auf friedlichen Protest fundamentale Teile jeder Demokratie seien.

WDC kritisiert, dass die Problematik der gesundheitlichen Folgen des Verzehrs vom Fleisch der Kleinwale – welches eine hohe Belastung durch Quecksilber und andere resistente Schadstoffe aufweist  – vom Premierminister nicht erwähnt wird. Unabhängige Langzeitstudien haben gezeigt, dass Kinder, deren Mütter oft Walfleisch essen, an neurologischen und kardiovaskulären Krankheiten sowie anderen Entwicklungsproblemen leiden können.