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Bohrungen nach Öl und Gas im Golf von Valencia gestoppt

Die britische Firma Cairn Energy ist von ihrem Vorhaben abgerückt, im Golf von Valencia nach Öl und Gas zu suchen. Wie bereits zuvor bei der Firma Repsol, die ihre Pläne zur Ölförderung vor den Kanarischen Inseln ad acta gelegt hat, spielte auch hier der Protest von Naturschutzorganisationen und der Bevölkerung eine große Rolle. Im Sommer 2014 wurden dem spanischen Umweltministerium mehr als 150.000 Protestkarten übergeben. Außerdem reichten über 128.000 Menschen (darunter 117.000 Einwohner der Balearen) schriftliche Einwände gegen das Vorhaben von Cairn Energy ein.

Im Rahmen der Kampagne Silent Oceans setzt sich WDC zusammen mit Partner-Organisationen für den Schutz von Meeressäugern vor Lärm in ihrem Lebensraum ein. Öl- und Gasbohrungen gehen mit immensem Lärm einher, der das Leben der Meeresbewohner stark beeinträchtigt. Zur Erkundung von Lagerstätten werden so genannte Schallkanonen eingesetzt, die alle 10 bis 15 Sekunden unter Wasser Schüsse von bis zu 260 Dezibel abgegeben. Solche Untersuchungen können mehrere Wochen, manchmal sogar Monate, andauern.

Trotz der gestoppten Vorhaben im Golf von Valencia und vor den Kanarischen Inseln ist die Gefahr noch längst nicht gebannt. Es gibt weitere Vorhaben, nach Öl und Gas zu suchen, zum Beispiel vor der Inselgruppe der Balearen, im Golf von Lyon, im Golf von Biscaya oder in den Gewässern vor Senegal.

„Schallkanonen gehören zu den lautesten Aktivitäten des Menschen im Meer. Ihre extremen Schallimpulse können über ganze Ozeanbecken gehört werden. Kommt ein Meeressäuger den aktiven Geräten zu Nahe, kommt es zu schweren Gehörschäden oder gar zum direkten Tod“, sagt Fabian Ritter, Meeresschutzexperte bei WDC. „Wir freuen uns sehr, dass der Protest Früchte getragen hat.“ WDC setzt sich seit langem mit der Kampagne Walheimat dafür ein, dass der Unterwasserlärm in deutschen Gewässern eingedämmt wird.

 

Über Ulla Ludewig

Projektreferentin - Ulla Christina Ludewig setzt sich im deutschen und internationalen WDC-Team für die Schließung von Delfinarien und verantwortungsbewusste Wal- und Delfinbeobachtung ein.