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Ende der Walfangsaison vor Island: 148 Finnwale getötet

Die isländische Finnwaljagd ist für dieses Jahr beendet. Die traurige Bilanz: 148 Wale wurden seit...
Massenstrandung vor Tasmanien. (Uncredited/Australian Broadcasting Corporation/dpa)

Nach Massenstrandung: Wal-Kadaver werden aufs offene Meer gebracht

Massenstrandung vor Tasmanien. (Uncredited/Australian Broadcasting Corporation/dpa) Am 21. September 2022 sind etwa 230 Grindwale in...
Großer Tümmler in Gefangenschaft (C) Rob Lott

Drei Delfine sterben innerhalb von fünf Monaten in Las Vegas

Großer Tümmler in Gefangenschaft (C) Rob Lott Im US-amerikanischen Hotel "The Mirage" in Las Vegas...

Erster Meeresbeauftragter der Bundesregierung nimmt seine Arbeit auf

Die Bundesregierung hat mit Sebastian Unger erstmals einen Meeresbeauftragten bestellt. Seine Aufgabe wird sein eine...

Weißer Schweinswal in der Ostsee gesichtet

WDC berichtete 2013 über die Sichtung eines weißen Schweinswals in der deutschen Ostsee. Vor einigen Tagen erreichte uns erneut Bild- und Videomaterial, das einen weißen Schweinswal in der Nähe des Großen Belt in Dänemark zeigt. Unter Walen und Delfinen sind weiße Tiere extrem selten, nur etwa 15 weiße Schweinswale wurden in den letzten 100 Jahren weltweit dokumentiert. Normalerweise sind sie dunkelgrau und haben einen hellen Bauch.

Weißer Schweinswal

Schweinswale sind sehr scheu und schwer zu beobachten. Meist ist nur kurz ein Teil des Rückens und die Rückenflosse zu sehen, bevor die Tiere wieder unter der Wasseroberfläche verschwinden. Die aktuellen Aufnahmen zeigen jedoch, wie der weiße Schweinswal neugierig mit dem Schiff schwimmt. Dies ist ein für Schweinswale eher untypisches Verhalten.

Die Neugier kann den kleinen Zahnwalen schnell zum Verhängnis werden: im Sommer 2013 wurde ein weißer Schweinwal tot an der Ostsee angespült, womöglich geriet er in eine Schiffsschraube.

 

„Weiße Schweinswale sind wirklich sehr selten, deswegen ist jede Sichtung eine große Besonderheit“ so Fabian Ritter, Meeresschutzexperte bei WDC. „Dieser Fall zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, dass solche Begegnungen dokumentiert und gemeldet werden. Auf diese Weise können aus opportunistischen Sichtungen wissenschaftliche wertvolle Beobachtungen werden.“

Wir bedanken uns herzlich bei Peter Hofmann für die Zusendung des Foto- und Videomaterials!


Hintergrundinformationen zu Albinismus bei Walen und Delfinen