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Ein harpunierter Finnwal wird abgeschleppt. (C) WDC

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Ein geschlachteter Finnwal wird an Land zerlegt. (C) WDC Vor Island wurden heute erstmals seit...
Ein getöteter Finnwal wird an der isländischen Küste zerlegt. (C) WDC

Walfang schadet Islands Image

Ein getöteter Finnwal wird an der isländischen Küste zerlegt. (C) WDC 2023 läuft die derzeitige...
Orcas im Freizeitpark SeaWorld (C) Bernard Auton

Orca-Baby wird in China der Öffentlichkeit präsentiert

Orcas im Freizeitpark SeaWorld (C) Bernard Auton Trainer:innen beginnen bereits, den jungen Orca für die...
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150 Brydewale und 25 Seiwale stehen auf der Abschussliste der diesjährigen Walfangsaison, in den weiter...

Isländischer Zwergwalfänger beim Lügen ertappt

Noch mehr Blendwerk aus den Reihen der isländischen Walfänger – nun von Seiten des Zwergwalfängers Gunnar Jonsson Bergmann, der seit einigen Wochen viel Zeit drauf verwendete, in den isländischen Medien über den derzeitigen Streik des Tierärzteverbandes zu jammern. Bergmann hatte behauptet, der Streik hindere ihn seit geschlagenen fünf Wochen an der Waljagd. Aufgrund des Streiks ist es in Island momentan nicht möglich, die gefangenen Wale weiterzuverarbeiten, da das Fleisch zuvor amtstierärztlich untersucht werden muss. Wie die Zahlen der zuständigen Behörde jedoch nun zeigen, landete Bergmann bereits am 11. Mai Walfleisch an. Eine weitere Entladung wurde dann am 1. Juni gemeldet. 

Mit den offiziellen Zahlen konfrontiert, war Bergmann gezwungen, seine bisherigen Angaben zu korrigieren. Er gab zu, dass sein Unternehmen bereits mehrere Wale harpuniert habe, das Fleisch des ersten Tiers sei dann aufgrund des Streiks vernichtet worden. Die zweite Ladung wurde angeblich eingefroren, um es nach Ende des Streiks untersuchen zu lassen.

Die Zwergwale werden im Gegensatz zu den größeren Finnwalen bereits auf See zerteilt. Die nicht für den Verzehr vorgesehenen Teile werden dann einfach über Bord geworfen. Es ist daher ohne unabhängige Beobachteter nicht  sicher möglich, die genaue Zahl der getöteten Tiere zu erhalten. Die Zwergwalfänger hatten in der Vergangenheit bereits Mahnungen erhalten, bei den Fangmeldungen mehr Sorgfalt walten zu lassen.