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Schwere Zeiten für HB Grandi

Der isländische Walfänger Kristjan Loftsson hat eine harte Woche hinter sich. Die isländischen Medien übten harsche Kritik an seiner Wiederwahl als Vorstandsvorsitzender des Fischerei-Giganten HB Grandi.

Eine der ersten Amtshandlungen des neuen Vorstands war eine Erhöhung ihrer jährlichen Bezüge um 33,3 %. Im Vergleich dazu bekamen die Mitarbeiter nur eine dürftige Erhöhung von 3,3 %. Lediglich ein Mitglied des Vorstandes hatte den Anstand, die Lohnerhöhung abzulehnen.

Seitdem versucht Kristjan Loftsson verzweifelt, Schadensminimierung zu betreiben. Doch TV-Interviews, in denen er die Situation mit Witzen zu überspielen versucht, kamen in der Bevölkerung nicht gut an. Auch die Ausgabe von einem Eis am Stiel als Bonus für die harte Arbeit der Fabrik-Mitarbeiter half nicht gerade, die aufgeheizte öffentliche Stimmung zu beruhigen. Die wachsende Abneigung gegen die „Fischerei-Mogule“, die die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter nicht ernst nehmen, äußert sich momentan in bissigen Karikaturen. Auch im isländischen Parlament, dem Altinghi, spielten sich wütende Szenen ab.

Vor diesem Hintergrund ist es fraglich, wie lange Kristjan Loftsson noch auf die politische Unterstützung seiner Walfangaktivitäten zählen kann. Diese werden zunehmend als exzentrisches Hobby gesehen, das dem Ansehen des gesamten Landes schadet.