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Treibjagd in der Bucht von Taiji. (C) Hans-Peter Roth und Marna Olsen Jedes Jahr werden...

Weltzooverband wegen Verbindungen zu japanischen Treibjagden verklagt

Ein Zusammenschluss aus verschiedenen Artenschutzorganisationen hat Klage gegen den Weltzooverband (The World Association of Zoos and Aquariums – WAZA) in der Schweiz eingereicht. Sie werfen der Vereinigung der weltgrößten Zoos vor, mit den grausamen Delfintreibjagden in Taiji, Japan, in Verbindung zu stehen.

Die Verbände beschuldigen WAZA, den japanischen Mitgliederverband JAZA dabei zu unterstützen, lebend gefangene Delfine aus den Jagden zu beziehen – entgegen einer öffentlichen WAZA-Stellungnahme gegen die grausame Praxis. Der Weltzooverband soll einen Vertrag zwischen den Fischern in Taiji (die für das Zusammentreiben und das Töten der Delfine verantwortlich sind) und dem Japanischen Zooverband (Japanese Association of Zoos and Aquariums JAZA), erlaubt haben.

Während der Jagden werden Delfine von Booten aus zusammengetrieben und in Buchten abgedrängt, wo sie im Anschluss auf grausame Weise mit Metallrohren und Messern getötet werden. Zahlreiche  Delfine werden am Leben gelassen und an Aquarien und Vergnügungsparks verkauft. WDC hatte in einer wissenschaftlichen Analyse die extreme Grausamkeit der Tötungsmethoden belegt.

WAZA selbst beschreibt die Jagden in einem Ethik-Kodex als „grausam“.  

Über Ulla Ludewig

Projektreferentin - Ulla Christina Ludewig setzt sich im deutschen und internationalen WDC-Team für die Schließung von Delfinarien und verantwortungsbewusste Wal- und Delfinbeobachtung ein.