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Commerson-Delfine vor Patagonien © Miguel Iniguez

Die globale Liste zum Schutz der Ozeane wird durch neue Meeresschutzgebiete erweitert

Commerson-Delfine vor Patagonien © Miguel Iniguez Expert:innen aus mehreren Ländern haben eine Reihe neuer, wichtiger...
Die Hvalur 8 mit dem ersten getöteten Wal der Saison 2023. © Hard To Port / Boris Niehaus

Isländisches Walfangschiff erhält Ausfahrtsverbot

Die Hvalur 8 mit dem ersten getöteten Wal der Saison 2023. © Hard To Port...
Walfang auf Island

Walfang-Stopp aufgehoben: bereits 11 Finnwale in Island getötet

Dieser Wal starb erst nach zwei Harpunenschüssen und musste leiden. © Hard To Port /...
Beluga in Gefangenschaft

15 Wale und Delfine sterben innerhalb von vier Jahren im Marineland

Beluga in Gefangenschaft (Symbolbild). © Laura Stansfield Seit 2019 sind 13 Belugas, ein Orca und...

17 Millionen Jahre alter Wal entdeckt – 600 km vom Meer entfernt!

Wissenschaftler sind bei Grabungen in Kenia (Turkana Wüste) auf die bisher wohl ältesten jemals entdeckten Walfossilien eines Schnabelwals gestoßen. Es ist auch der bisher am weitesten vom Meer entfernte Fundort eines gestrandeten Wals in Afrika. Man nimmt an, dass der Wal vor ca. 17 Millionen Jahren versehentlich den vorzeitlichen Anza Fluss hinaufgeschwommen ist.

Der Fund gibt auch Einblicke in die prähistorischen Sumpflandschaften Afrikas und Hinweise auf den Zeitpunkt, ab dem die damaligen Primaten aufrecht gingen. Die Wissenschaftler schließen daraus, dass Afrika in dieser Zeit flacher und feuchter und mit Wald bedeckt war. Vor 17 Millionen Jahren begann sich dann die Landschaft zu heben, das Klima wurde trockener, und die Wälder verschwanden. Dies führte dazu, dass dort lebende Primaten begannen, auf zwei Beinen zu gehen.

Man glaubt, dass der sogenannte „Turkana Wal“ ca. 6,7 Meter lang war und mit den heute vorkommenden Baird– und Cuvier-Schnabelwalen verwandt ist.

Über Ulla Ludewig

Projektreferentin - Ulla Christina Ludewig setzt sich im deutschen und internationalen WDC-Team für die Schließung von Delfinarien und verantwortungsbewusste Wal- und Delfinbeobachtung ein.