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Orca Nakai stirbt im SeaWorld-Park in Kalifornien

SeaWorld San Diego, Kalifornien, hat den Tod von Orca Nakai bekanntgegeben. In einem Statement des...
Große Tümmler in Freiheit. (C) Charlie Phillips

Färöer Inseln: 100 Delfine geschlachtet

Große Tümmler in Freiheit. (C) Charlie Phillips Heute Morgen wurden in Skálafjörður auf den Färöer...

Walfang-Harpunen zünden nicht – NGOs fordern ein Ende der qualvollen Schlachtungen in Island

© Hard to Port Erneut wurde gestern in Hvalfjörður, Island, ein harpunierter Finnwal an Land...
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Seltene Walart erstmals lebend gesichtet

Wissenschaftler:innen konnten mittels DNA-Proben zum ersten Mal die Sichtung des seltenen Sato-Schnabelwals bestätigen. Bislang wurden...

Japan vernichtet norwegisches Walfleisch nach Pestizidfunden

Japanische Behörden haben aus Norwegen importiertes Walfleisch aus dem Verkehr gezogen, nachdem bei einer Routinekontrolle eine erhöhte Pestizidbelastung des Fleisches nachgewiesen worden war.  Das Walfleisch enthielt das Zweifache der maximal erlaubten Menge.  Das Gesundheitsministerium in Tokio hatte erhöhte Werte von Aldrin, Dieldrin und Chlordan bei den Tests festgestellt. Diese Pestizide werden eigentlich in den meisten Industrieländern nicht mehr eingesetzt, können aber über internationale Grenzen hinweg transportiert werden und stellen deshalb noch immer ein Risiko für Mensch und Umwelt dar.

Die norwegischen Behörden behaupten hingegen, dass ihre eigenen Tests nur eine geringe Pestizidbelastung ergeben hätten und das Fleisch zum Verzehr geeignet gewesen sei. 

Dies ist nicht das erste Mal, dass norwegisches Walfleisch Bedenken hinsichtlich einer Belastung mit Umweltgiften ausgelöst hat.  Im Jahr 2001 hatten norwegische Behörden – kurz nachdem der Export nach Japan wieder aufgenommen worden war – eine hohe Konzentration von Dioxin in Wal-Speck-Proben bestätigt. Daraufhin verbot Japan den Import des kontaminierten Specks. 

Über Ulla Ludewig

Projektreferentin - Ulla Christina Ludewig setzt sich im deutschen und internationalen WDC-Team für die Schließung von Delfinarien und verantwortungsbewusste Wal- und Delfinbeobachtung ein.