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Screenshot aus der Filmaufnahme, die zwei der Delfine bei der Aussetzung zeigen. (C) Ivanna Kudina / Facebook

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Screenshot aus der Filmaufnahme, die zwei der Delfine bei der Aussetzung zeigen. (C) Ivanna Kudina...

Beluga „Nanuq“ stirbt im SeaWorld Orlando

Nanuq, einer der älteren Belugas mit 32 Jahren ist im SeaWorld Orlando an noch nicht geklärten Umständen am letzten Donnerstag, den 19. Februar, in Gefangenschaft gestorben. Der Wal wurde zuletzt wegen einer Infektion infolge eines gebrochenen Kiefers behandelt. Die Verletzung hatte sich Nanuq während einer Interaktion mit zwei anderen Walen zugezogen. Eine Autopsie soll nun die genaue Todesursache ergründen und wird spätestens in sechs bis acht Wochen erwartet.

Nanuq wurde im Hudson Bay in kanadischen Gewässern gefangen. Er lebte bis 1997 im Vancouver Aquarium und befindet sich seitdem im SeaWorld-Park zu „Langzeitzuchtzwecken“. 

Tod in Gefangenschaft

Der Tod von Nanuq reiht sich in eine lange Liste von Walen und Delfinen ein, die in Gefangenschaft gestorben sind. Durch das Verschlucken von Gegenständen, Aggressionen innerhalb der Gruppe oder Unfällen während der Shows und des Trainings ziehen sich die Meeressäuger immer wieder ernste Verletzungen zu, die in vielen Fällen tödlich enden.

In freier Wildbahn haben Wale und Delfine im Aggressionsfall die Möglichkeit, sich aus dem Weg zu gehen. In Betonbecken ist dies keine Option. Diese hochemotionalen und sozialen Wesen sind in Delfinarien einer dauerhaft stressvollen Umgebung ausgesetzt, die ihre physische und psychische Gesundheit stark gefährdet.

Stressiger Transport

Außerdem ist es nicht ungewöhnlich, dass Belugas und andere Meeressäuger zwischen den verschiedenen Parks hin und her transportiert werden. Dabei leiden die Tiere unter extremem Stress. Wissenschaftler haben unlängst nachgewiesen, dass in Folge dessen körperliche Symptome wie bei einer Strandung auftreten. Zusätzlich dazu birgt die Integration der Meeressäuger in eine neue soziale Gruppe nach einer Verlegung ein großes Risiko, welches sehr oft in Verletzungen und Schikane der Gefangenen resultiert.

Gefangenschaft im Wandel

Nicht zuletzt durch den erfolgreichen Dokumentarfilm „Blackfish“ ist das Bewusstsein für das Leiden von Walen und Delfinen in Gefangenschaft vor allem in der US-amerikanischen Bevölkerung gestiegen. Ein Indikator dessen sind die um 13% gesunkenen Besucherzahlen in SeaWorld Parks in den USA.

WDC fordert nicht nur eine Beendigung der Gefangenschaft von Walen und Delfinen, sondern auch ein Ende der Jagd, um die Zuchtprogramme der Aquarien weiterzuführen. Sie dienen keinem wissenschaftlichen Zweck oder der Bildung, sondern werden nur aus wirtschaftlichem Eigennutzen betrieben. Die physischen, mentalen und sozialen Bedürfnisse von Walen und Delfinen können in Gefangenschaft nicht erfüllt werden.

Erfahren Sie mehr über unsere Arbeit zum Thema Gefangenschaftshaltung