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© Elena Gladilina

Die Delfin- & Schweinswalopfer des Ukraine-Krieges

Im Schwarzen Meer entlang der ukrainischen Küste leben seltene, bedrohte Unterarten von Delfinen und Schweinswalen....

Fünf Fakten über Orcas

Schon gewusst, dass Orcas sowohl Wale als auch Delfine sind? Oder, dass sie in allen...
Zwergwal © UrsulaTscherter / ORES

Grausame Walexperimente sollen trotz Protest stattfinden

Trotz einer chaotischen und glücklicherweise gescheiterten ersten Test-Saison im Jahr 2021, will das gemeinsame US-amerikanisch-norwegische...
Tokitae in captivity

Im Gespräch mit TUI – werden sie aufhören die Gefangenschaft von Walen und Delfinen zu unterstützen?

Letzten Donnerstag bin ich zu einem lang ersehnten Treffen mit der Geschäftsführung von TUI nach...

Pottwale: F(r)isch vom Kutter schmeckt besser

Vor der Küste Alaskas bedienen sich Gruppen von Pottwalen bereits seit den 1990er Jahren am Fang der Fischkutter. Die Jungtiere erlernen die Technik von den älteren Pottwalen und so wird die Zahl der Tiere, die den Fischern ihre Beute abjagen, immer größer. Der Schaden für die Fischer ist beträchtlich – die Nahrungsbeschaffung der Pottwale hingegen erleichtert. Statt in der Tiefsee nach Riesenkalamaren zu suchen, wählen sie den einfacheren Weg und bedienen sich am Netz-Buffet.

Neu ist die Erkenntnis ja nicht: dennoch bestätigt ein aktueller Artikel in der Zeitung „Die Welt“ damit die schon lange von WDC vertretene These, dass Wale (und Delfine) nicht nur in der Lage sind, Fähigkeiten neu zu erlernen, sondern auch untereinander weiterzugeben. Dies ist ein Beweis für ihre überdurchschnittliche Intelligenz. Dass sich die Tiere bei der Nahrungssuche unterstützen und gemeinsam vorgehen, ist ein Phänomen, das bei Delfinen und Walen häufig beobachtet wird. Dass sich diese Sozialkompetenz auch auf neue Verhaltensweisen und Strategien erstrecken kann, ist mithin beachtlich. Ob das Verhalten auch von einer Generation zur nächsten weiter gegeben wird, ist die nächste spannende Frage. Dann hätten wir es nämlich mit einer neuen kulturellen Entwicklung zu tun.

Nachdem der Mensch seit vielen Jahren massiv in den Lebensraum der Meeresbewohner eingreift, muss man auch damit rechnen, dass diese sich an die neuen Gegebenheiten anpassen und zu ihrem Vorteil nutzen. Ich würde sagen: gut gemacht, liebe Pottwale; ihr habt bewiesen, wie kreativ man bei der Nahrungsbeschaffung sein kann!

Über Franziska Walter

Geschäftsführerin - Franziska Walter leitet das Deutschland-Büro von WDC.