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Ende der Walfangsaison vor Island: 148 Finnwale getötet

Die isländische Finnwaljagd ist für dieses Jahr beendet. Die traurige Bilanz: 148 Wale wurden seit...
Massenstrandung vor Tasmanien. (Uncredited/Australian Broadcasting Corporation/dpa)

Nach Massenstrandung: Wal-Kadaver werden aufs offene Meer gebracht

Massenstrandung vor Tasmanien. (Uncredited/Australian Broadcasting Corporation/dpa) Am 21. September 2022 sind etwa 230 Grindwale in...
Großer Tümmler in Gefangenschaft (C) Rob Lott

Drei Delfine sterben innerhalb von fünf Monaten in Las Vegas

Großer Tümmler in Gefangenschaft (C) Rob Lott Im US-amerikanischen Hotel "The Mirage" in Las Vegas...

Erster Meeresbeauftragter der Bundesregierung nimmt seine Arbeit auf

Die Bundesregierung hat mit Sebastian Unger erstmals einen Meeresbeauftragten bestellt. Seine Aufgabe wird sein eine...

Überraschung: noch ein Baby bei den bedrohten Orcas

Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate gibt es Nachwuchs bei den bedrohten südlichen ortstreuen Schwertwalen. Wissenschaftler des Center for Whale Research auf San Juan Island an der Westküste der USA entdeckten den Neuzugang letzte Woche in der Familiengruppe J-Pod, in der auch bereits im Dezember ein neues Baby gesichtet wurde.

Die Forscher schätzen, dass der Nachwuchs bei der ersten Sichtung ca. 1 Woche alt war und die Mutter das 36-jährige Weibchen Shachi (J19) ist. Diese hat bereits eine zehnjährige Tochter (Eclipse, J41), die auch unmittelbar in der Nähe der Mutter und des Neugeborenen schwamm. 

Fotografin und Walbeobachtungsguide Traci Walter konnte Videoaufnahmen von den beiden J-Pod-Babys machen.

Nach einem turbulenten Jahr 2014 mit vielen Verlusten bedeuten die beiden Orca-Babys neue Hoffnung für die vom Aussterben bedrohte Population. Inklusive der beiden Neuzugänge und Orca-Weibchen Lolita, liegt die Zahl der südlichen ortstreuen Schwertwale nun bei 80 Individuen. Das sind immer noch acht weniger als 2005, als die Population als vom Aussterben bedroht eingestuft wurde.

WDC setzt sich mit der Kampagne „Dämme brechen für Orcas“ für den Schutz der bedrohten Schwertwale im Pazifischen Nordwesten ein. Bitte unterzeichnen Sie unseren Brief an die Firma PacifiCorp, die sich bereit erklärt hat, vier Dämme im Klamath River einzureißen. Dieses Projekt würde ca. 400 km Laichgebiet für Königslachse wieder zugänglich machen, die die Hauptnahrung für die bedrohten Orcas darstellen. 

Über Ulla Ludewig

Projektreferentin - Ulla Christina Ludewig setzt sich im deutschen und internationalen WDC-Team für die Schließung von Delfinarien und verantwortungsbewusste Wal- und Delfinbeobachtung ein.