Zum Inhalt springen
Alle News
  • Alle News
  • Beifang
  • Delfinarien
  • Grüner Wal
  • Meeresschutz
  • Plastik
  • Walbeboachtung
  • Walbeobachtung
  • Walfang
Große Tümmler in Freiheit. (C) Charlie Phillips

Färöer Inseln: 100 Delfine geschlachtet

Große Tümmler in Freiheit. (C) Charlie Phillips Heute Morgen wurden in Skálafjörður auf den Färöer...

Walfang-Harpunen zünden nicht – NGOs fordern ein Ende der qualvollen Schlachtungen in Island

© Hard to Port Erneut wurde gestern in Hvalfjörður, Island, ein harpunierter Finnwal an Land...
beaked-whale-berardius-minimus-new-species

Seltene Walart erstmals lebend gesichtet

Wissenschaftler:innen konnten mittels DNA-Proben zum ersten Mal die Sichtung des seltenen Sato-Schnabelwals bestätigen. Bislang wurden...
Fin whale

Finnwale kehren zu ihren ehemaligen Nahrungsgebieten zurück

Forscher:innen in der Antarktis beobachteten die Rückkehr von Finnwalen in ihre früheren Nahrungsgründe. Bei Untersuchungen...

Überraschung: noch ein Baby bei den bedrohten Orcas

Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate gibt es Nachwuchs bei den bedrohten südlichen ortstreuen Schwertwalen. Wissenschaftler des Center for Whale Research auf San Juan Island an der Westküste der USA entdeckten den Neuzugang letzte Woche in der Familiengruppe J-Pod, in der auch bereits im Dezember ein neues Baby gesichtet wurde.

Die Forscher schätzen, dass der Nachwuchs bei der ersten Sichtung ca. 1 Woche alt war und die Mutter das 36-jährige Weibchen Shachi (J19) ist. Diese hat bereits eine zehnjährige Tochter (Eclipse, J41), die auch unmittelbar in der Nähe der Mutter und des Neugeborenen schwamm. 

Fotografin und Walbeobachtungsguide Traci Walter konnte Videoaufnahmen von den beiden J-Pod-Babys machen.

Nach einem turbulenten Jahr 2014 mit vielen Verlusten bedeuten die beiden Orca-Babys neue Hoffnung für die vom Aussterben bedrohte Population. Inklusive der beiden Neuzugänge und Orca-Weibchen Lolita, liegt die Zahl der südlichen ortstreuen Schwertwale nun bei 80 Individuen. Das sind immer noch acht weniger als 2005, als die Population als vom Aussterben bedroht eingestuft wurde.

WDC setzt sich mit der Kampagne „Dämme brechen für Orcas“ für den Schutz der bedrohten Schwertwale im Pazifischen Nordwesten ein. Bitte unterzeichnen Sie unseren Brief an die Firma PacifiCorp, die sich bereit erklärt hat, vier Dämme im Klamath River einzureißen. Dieses Projekt würde ca. 400 km Laichgebiet für Königslachse wieder zugänglich machen, die die Hauptnahrung für die bedrohten Orcas darstellen. 

Über Ulla Ludewig

Projektreferentin - Ulla Christina Ludewig setzt sich im deutschen und internationalen WDC-Team für die Schließung von Delfinarien und verantwortungsbewusste Wal- und Delfinbeobachtung ein.