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Orca Lolita nun auch als vom Aussterben bedroht eingestuft

WDC begrüßt die Entscheidung der Nationalen Fischereibehörde der USA (NMFS), das Orca-Weibchen Tokitae, die seit 1970 unter dem Namen Lolita in Miami in Gefangenschaft gehalten wird, in den amerikanischen Endangered Species Act aufzunehmen. Somit ist Tokitae nun offiziell ein Mitglied einer vom Aussterben bedrohten Population. 

In Gefangenschaft lebende Individuen wurden ausgeschlossen

Als die Südlichen Ortstreuen Schwertwale im Jahr 2005 im Endangered Species Act aufgenommen wurden, wurden die in Gefangenschaft lebenden Individuen ausgeschlossen. Dies betraf zu diesem Zeitpunkt lediglich Tokitae, denn die anderen mit ihr zusammen gefangenen Mitglieder dieser Population waren bereits verstorben. Eine Überarbeitung dieser Ausnahme erfolgte aufgrund einer im Jahr 2013 vom Animal Defense League Fund, PETA und dem Orca Network eingereichten Petition, die auch von WDC unterstützt wurde. 

Sie wurde am 8. August 1970 in einer berühmt-berüchtigten Fangaktion zusammen mit ca. 80 Mitgliedern ihrer Population in einer Bucht zusammen getrieben. Zwölf von ihnen wurden an Delfinarien verkauft, mindestens fünf starben bereits an diesem Tag.

Eine neue Chance auf Freiheit?

Der Status „vom Aussterben bedroht“ schützt betroffene Individuen im Idealfall vor Verfolgung und ungeeigneten Lebensbedingungen und könnte somit eine Schlüsselkomponente für ihre Befreiung aus der Haltung in einem viel zu kleinen Betonbecken zu Unterhaltungszwecken sein. Ein detaillierter Auswilderungsplan, um Tokitae in ihre Heimatgewässer im Pazifischen Nordwesten der USA zurück zu bringen, existiert bereits seit vielen Jahren.

Im Rahmen unserer Kampagne „Dämme brechen für Orcas“ und darüber hinaus setzt sich WDC für den Schutz von Orcas in freier Wildbahn ein und wir werden auch weiterhin die Bemühungen unterstützen, Tokitae die Chance auf einen Lebensabend in ihren Heimatgewässern zu ermöglichen. 

Über Ulla Ludewig

Projektreferentin - Ulla Christina Ludewig setzt sich im deutschen und internationalen WDC-Team für die Schließung von Delfinarien und verantwortungsbewusste Wal- und Delfinbeobachtung ein.