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Italien:Umweltministerium schließt Delfinarium in Rimini

Das italienische Umweltministerium verfügte heute die Schließung des Delfinariums im italienischen Badeort Rimini. Die Haltungsanlage stand bereits lange in der Kritik, die dort lebenden vier Großen Tümmler unter schlimmsten Bedingungen zu halten. Zudem operierte sie fast zehn Jahre lang ohne Genehmigung.

WDC begrüßt diesen Schritt der italienischen Regierung, dem jahrelange Kampagnenarbeit örtlicher Tierschutzorganisationen wie LAV (Lega Anti Vivisezione) vorangegangen war. Mit Rimini schließt das erste Delfinarium in Italien per Ministerialerlass. Die vier verbleibenden Delfine wurden bereits 2013 auf Grund der schlechten Haltung beschlagnahmt; die Misshandlung von Tieren wird in Italien mit bis zu zwei Jahren Haft geahndet.

Zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse belegen heute, dass die Haltung dieser hochsozialen Meeressäuger in Gefangenschaft nicht möglich ist. WDC hofft daher, dass auch Italien bald dem Beispiel anderer Länder folgt und seine drei verbleibenden Delfinarien schließt.

Erst Ende 2013 wurde das letzte Delfinarium der Schweiz geschlossen. Damit folgt die Schweiz den Staaten Kroatien, Zypern, Slowenien, Chile und Costa Rica sowie Ungarn (Importverbot). Auch die indische Regierung gab im Mai 2013 eine offizielle Erklärung ab, die Haltung von Delfinen in ihrem Land zu verbieten. Delfine seien außergewöhnlich intelligent und sensibel, eine Haltung der Tiere in Gefangenschaft sei inakzeptabel.

Quelle: LAV