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Große Tümmler in Freiheit. (C) Charlie Phillips

Färöer Inseln: 100 Delfine geschlachtet

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Walfang-Harpunen zünden nicht – NGOs fordern ein Ende der qualvollen Schlachtungen in Island

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Finnwale kehren zu ihren ehemaligen Nahrungsgebieten zurück

Forscher:innen in der Antarktis beobachteten die Rückkehr von Finnwalen in ihre früheren Nahrungsgründe. Bei Untersuchungen...

Bedrohte Orcas: vierter Todesfall in diesem Jahr!

Traurige Nachrichten aus den USA: die Population der südlichen ortstreuen Schwertwale, die im Fokus unserer Kampagne „Dämme brechen für Orcas“ steht, muss einen weiteren herben Rückschlag verkraften. Bei nur noch 78 Individuen wäre jeder Verlust tragisch gewesen, doch ausgerechnet ein junges Weibchen wurde am 4. Dezember in British Columbia, Kanada, tot aufgefunden. Erste Untersuchungen ergaben: J32, auch Rhapsody genannt, war zudem hochschwanger. Die vom Aussterben bedrohte Orca-Gruppe verlor also sozusagen gleich zwei Mitglieder. Nach dem Verlust von zwei ausgewachsenen Schwertwalen und einem nur wenige Wochen alten Baby aus dem L-Pod ist dies nun schon der vierte Todesfall in diesem Jahr.

Am 6. Dezember wurde eine Nekropsie an Rhapsody durchgeführt. Experten erhoffen sich daraus wichtige Erkenntnisse, z. B.  zur Todesursache oder der Konzentration von Umweltgiften in ihrem Körper. Die Ergebnisse werden in den nächsten Wochen erwartet.

Für die nun noch 77 verbleibenden Individuen der südlichen ortstreuen Schwertwale geht der Kampf ums Überleben weiter: sie sind durch Nahrungsknappheit, Umweltverschmutzung und Lärmbelästigung bedroht. Diese Orcas ernähren sich hauptsächlich von Köngislachs und mit unserer Kampagne „Dämme brechen für Orcas“ kämpfen wir dafür, dass die Lachse wieder Zugang zu ihren Laichgebieten bekommen, die ihnen bisher durch Dämme versperrt sind. Bitte unterzeichnen Sie unseren Dankesbrief an die Firma PacifiCorp, die sich bereit erklärt hat, vier ihrer Dämme im Klamath River wieder zu entfernen.

Über Ulla Ludewig

Projektreferentin - Ulla Christina Ludewig setzt sich im deutschen und internationalen WDC-Team für die Schließung von Delfinarien und verantwortungsbewusste Wal- und Delfinbeobachtung ein.