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Wissenschaft trifft Magie: Erste WDC-Erlebnisreise nach La Gomera

Diesen Blogbeitrag haben WDC-Meeresbiologe Fabian Ritter und Ulla Christina Ludewig, unsere Referentin für verantwortungsvolles Whale...

Mit Liebe zum Detail: Patenschafts-Pakete für unsere Unterstützer:innen

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Die „Schule des Wal-Essens“: Japans Strategie, den Appetit auf Walfleisch zu steigern

Trotz der Rückkehr zum kommerziellen Walfang hat sich in Japan an der geringen Nachfrage von...
© CSIP-ZSL

Wie helfen uns tote Wale?

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Endlich wieder Nachwuchs für gefährdete Orca-Population

Es gibt aufregende Neuigkeiten von den südlichen ortstreuen Schwertwalen: Die gefährdete Orca-Population an der pazifischen Nordwestküste hat endlich wieder Nachwuchs! Bereits zwei Jahre ist es her, dass diese Nachricht zum letzten Mal vermeldet werden konnte. Nur 79 Individuen zählt die Population momentan, das ist die niedrigste Zahl seit fast 20 Jahren. Im Jahr 1990 gab es einen Einbruch der Königslachs-Bestände, der Hauptnahrung dieser Schwertwale, und dies wirkte sich dramatisch auf die Orca-Population aus. Die Mitgliederzahl der größten Familiengruppe der Population, dem sogenannten L-Pod, geht seither stetig zurück. Bei den anderen beiden Gruppen, J- und K-Pod, sind die Zahlen stabil bzw. verzeichnen sogar einen leichten Anstieg. In diesem sowie im letzten Jahr tauchten jeweils zwei Mitglieder des L-Pods nicht mehr mit ihren Familien zusammen auf. Und so ist es besonders erfreulich, dass die neue kleine Flosse inmitten eben dieser Gruppe gesichtet wurde! 

Die Mutter des Kleinen, dessen Geschlecht noch nicht bestimmt werden konnte, ist ein Orca-Weibchen namens Surprise!, die 1991 geboren wurde. L-120, wie der Nachwuchs vom Center for Whale Research erst mal genannt wird, ist ihr drittes Kalb. Einen Namen zur ID-Nummer erhält er/sie erst, wenn er/sie im nächsten Jahr wieder zusammen mit der Familie gesichtet wird. Leider überleben viele Schwertwal-Babys das erste Jahr ihres Lebens nicht.

Im August war ich im Rahmen einer USA-Reise auf San Juan Island und hatte das große Glück, sowohl das älteste Mitglied der südlichen ortstreuen Schwertwale, Granny, als auch das bis dahin jüngste, T’ilem I’nges (geboren 2012) beobachten zu dürfen. Es ist immer ein ganz besonderes Geschenk, diese Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen!

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Über Ulla Ludewig

Projektreferentin - Ulla Christina Ludewig setzt sich im deutschen und internationalen WDC-Team für die Schließung von Delfinarien und verantwortungsbewusste Wal- und Delfinbeobachtung ein.