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Mit Liebe zum Detail: Patenschafts-Pakete für unsere Unterstützer:innen

Dieser Blog wurde von Petra Mareis, Leiterin Kommunikation Spenden und Patenschaften, verfasst.   Seit 12...

Die „Schule des Wal-Essens“: Japans Strategie, den Appetit auf Walfleisch zu steigern

Trotz der Rückkehr zum kommerziellen Walfang hat sich in Japan an der geringen Nachfrage von...
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Wie helfen uns tote Wale?

Wale, die nach ihrem Tod an Land gespült werden, sind eine lebenswichtige Nahrungsquelle für viele...
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Um die Erde zu schützen, müssen wir über Wal-Kot und -Kadaver sprechen

Wir wissen, dass der Schutz der Wale unerlässlich ist, wenn wir die Erde retten wollen....

Geisternetze raus aus der Ostsee!

Taucher haben in der Ostsee eine Tonne Geisternetze aus Wracks geschnitten und geborgen. WDC begrüßt diese Aktion, da Geisternetze eine große Gefahr für Wale darstellen.

Geisternetze sind Netze, die Fischer verloren haben und anschließend herrenlos durch die Weltmeere treiben. Von Geisternetzen gehen viele Bedrohungen aus. Diese Art der Meeresverschmutzung hat unterschiedlichste Auswirkungen. Beispielsweise sind Bartenwale anders von Geisternetzen betroffen als Zahnwale. Wenn sich ein Bartenwal in einem Geisternetz verfängt leidet meist seine Schwimmfähigkeit darunter, denn die Netze haben ein hohes Eigengewicht und verlangsamen den Wal. Dadurch ist auch seine Nahrungsaufnahme gefährdet. Beim Versuch, sich davon zu befreien, wickelt sich das Netz häufig noch fester um das Maul des Wals, was in den meisten Fällen zu einem langsamen Hungerstod führt.

Aber auch für Zahnwale sind Geisternetze eine Gefahr. Es ist dokumentiert, dass vor allem kleinere Netzstücke von Walen gefressen werden. Da Kunststoffe nicht verdaut werden können, sammeln sich diese im Verdauungstrakt an. Die Organe signalisieren daraufhin einen gefüllten Magen, was dazu führt, dass nur noch wenig Nahrung aufgenommen wird und der Wal langsam verhungert.

Weitere Informationen zu Müll im Meer und ihre Auswirkungen auf Wale finden Sie hier

Über David Pfender

David Pfender ist diplomierter Biologe und hat sich auf Meereslebewesen sowie Biodiversität und Ökologie spezialisiert. Er war bei WDC Deutschland bis März 2020 für Kampagnen und Projekte zur Beendigung der Gefangenschaftshaltung von Walen und Delfinen zuständig.