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Screenshot aus der Filmaufnahme, die zwei der Delfine bei der Aussetzung zeigen. (C) Ivanna Kudina / Facebook

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Screenshot aus der Filmaufnahme, die zwei der Delfine bei der Aussetzung zeigen. (C) Ivanna Kudina...

Neuer Bericht fordert umfassenden Schutz des Weddell-Meeres

Um die Antarktis soll ein Netzwerk von Meeresschutzgebieten entstehen. Vor diesem Hintergrund hat die Antarctic Ocean Alliance (AOA) ihren neuen Bericht „Vermächtnis des Südlichen Ozeans: Eine Vision für den Schutz des Weddell-Meeres“ veröffentlicht. Dieser Bericht soll einen wichtigen Beitrag leisten zu den aktuellen wissenschaftlichen und politischen Bemühungen, eines der letzten weitgehend intakten Ökosysteme der Erde – dem Weddell-Meer südlich des Atlantischen Ozeans – effektiv zu schützen.

Im Bericht werden aktuelle Forschungsarbeiten zur Biodiversität, Ozeanographie und Geomorphologie sowie zu den Ökosystemen der Region des Weddell-Meeres erstmalig zusammengefasst. Die AOA hat mit dem „Östlichen und Westlichen Weddell-Schelf“, dem „Königin-Maud-Land“ und der „Lazarev-See“ drei Regionen von insgesamt mehr als zwei Millionen Quadratkilometer als schützenswerte Fläche identifiziert. Der Bericht macht außerdem deutlich, dass das Weddell-Meer besonders anfällig ist für Schäden, die durch den Klimawandel und die Versauerung des Ozeans verursacht werden.

Die AOA ruft alle Staaten, die der Kommission für die Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis (CCAMLR) angehören, dringend dazu auf, weiträumige und dauerhafte Meeresschutzgebiete in der Ostantarktis und dem Ross-Meer zu schaffen. Zudem appelliert die AOA an Russland und Deutschland, einen fundierten Vorschlag für Meeresschutzgebiete im Weddell-Meer im Jahr 2015 vorzulegen. Dies sind unerlässliche, visionäre Schritte auf dem Weg hin zur Schaffung eines Netzwerks von Meeresschutzgebieten und Fangverbotszonen im Südlichen Ozean, die den bis heute gemachten Zusagen der CCAMLR entsprechen.

Link zum Weddell Sea Report

Über Laura Zahn

Unternehmenskooperationen - Laura Zahn ist bei WDC Deutschland verantwortlich für die Kooperationen mit Unternehmen.